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Montag, 15. Februar 2016

I love you Beth, but...

Today is finally the day the new collection by Beth Ditto launches. I was pretty excited about this, because I liked the two collections with Evans and hoped this collection would be even better without Evans trying to tone down Beth bold and cool ideas.
It's a common phrase I heared from Maite Kelly and her collection with Bon Prix as well. She would have done more/different, but alas they'd rather play safe. So without this unnecessary pressure from the retailer one teamed up with it should be a lot better, am I right?? Well, I am not so sure about that anymore and that's deeply disappointing.

But back to the recent collection. There were a lot of things that raised my hopes for this collection. To begin with Beth is fat herself and her style is pretty flawless, she follows a lot of fat babes on Instagram, likes their posts and she seems to be really interested in the community. She even asked fat fashion bloggers about their wants and needs, which is pretty much the best thing you can do if you plan to make fashion for us. Then she promised us that the collection would not stop at a UK 24 or 26 which is - well I wanted to write awesome, but actually it's really only decent and most other shops are just shitty when it comes to not excluding many fat people - but I do admit that they do pretty well at this point. A limit at US28/UK30/D58 is something I am privileged enough to find okay.

There are some huge exclusions that really do bother me though. As a teaser for the collection a shirt/dress was released, a cooperation with Jean-Paul Gaultier. I was not really into it so it didn't bother me much, that it was so expensive. Yesterday I actually said to a friend "Nah, the collection will be cheaper, it was just because it was a designer collaboration!" I wish this would be true but the worst thing about the collection is that is so (pardon my French) damn fucking expensive. I almost couldn't believe it. The cheapest piece is a legging. For 100€. (In my case it would even be 100€ plus 58€ shipping plus about 20% custom duties.) You know those things made out of a bit of fabric that even I could sew with one arm tied to my back. (I could not, but bear with me.) When I buy leggings that cost 20€ I do it with a sigh, so you can imagine how I feel. The collection is supposed to be for us, but I can't see how this would work when people can't even afford a single leggings?
I know most of the collection is made in the US, but Domino Dollhouse did the same and their clothes were a bit more expensive after that, but not to this extent.

As I am not super into the collection I can live with not buying anything, but I am sad. The collection is okay. It's nothing I have never seen and nothing I fell instantly in love with. There are some pieces I would buy if they were 150/200€ cheaper, but I expected something more. I do prefer the old Evans collections, because I think they were a lot cooler, cuter and more creative. I don't see anything that justifies the prices. Okay some pieces are made out of silk (vegans won't love this too much), but modal, rayon and nylon? Cuts that remind me of my old Beth Ditto a Evans dress and stuff I saw in several other shops? Don't get me wrong, this is my taste and if you love the collection it's okay, but I just don't. I wish I could.

This is my favourite piece of the collection.

The thing is, when I try to make a collection that makes my community happy, why would I make it so expensive only a small part can buy it? The ones that have enough money to buy the clothes are not the ones who really need a collection that includes them because they already have enough options to find clothes. I would be totally fine if Beth would be just another celeb that tries to make a bug out of their name and fans, but rather we we're told that this would be for us, because Beth asked us and understood. Given that she didn't grow up in the most wealthy circumstances I would expect something else. I know I will be seeing a lot of her clothes on privileged fatshion blogs (the ones that look exactly like fashion magazines or shiny catalogues who are a bit "body positive" at best) but these are not the spine nor heart of our community. And for once I hoped it would be different.

Let's end this with a tweet of a friend who hits the nail on the head.

Dienstag, 4. Juni 2013

Glam it up!

Es gibt manche Dinge, die sehe ich und die schreien dann laut meinen Namen. Meistens sind das auch Dinge, die selbst eher "laut" sind. (Ein Grund weshalb ich immer zu wenig Basics und dafür viele auffällige Teile im Schrank habe.)
Als ich kürzlich über eine goldene Leggings gestolpert bin, war es bei mir natürlich Liebe auf den ersten Blick. Gerade wo Discopants ganz groß im Kommen sind (und meine von New Look bestellte leider ein Flop war), steht die Leggings definitiv auf meiner to-buy-Liste! Gefunden habe ich sie bei Mia Moda, einem Onlineshop, der mir bisher noch kein Begriff war und der neben Hosen in großen Größen auch noch jede Menge anderer Kleidung und Basics im Angebot hat. Das Beste: Fast alles gibt es bis Größe 62, im Gegensatz zu den meisten anderen Shops, die bei Größe 54 oder 56 aufgeben.
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, nehme ich die goldene, oder vielleicht doch lieber die in silber? Oder beide? Was meint ihr?


In gold könnte man sie ganz toll mit einem schwarzen Dip Hem Shirt kombinieren, einer Statementkette und auf jeden Fall mit goldenen Nieten.


In silber könnte man dafür einen ultracoolen 90er Spaceman-Look kreieren.  

Ach, all diese Möglichkeiten! :D Ich glaube, ich gehe nochmal in mich und überlege weiter, welche mir am besten gefällt.

Zusamenarbeit mit Mia Moda

Sonntag, 24. März 2013

Frankfurt-Trip mit Primark-Haul

Da ich ja seit einiger Zeit an meinem Geburtstag irgendwas tolles mache (nachdem ich ein Jahr mal komplett alleine zu Hause saß und auf Besuch gewartet habe, der nicht kam, während draußen toll die Sonne schien) und Disneyland dieses Jahr nicht geklappt hat, sind wir kurzerhand nach Frankfurt gefahren. Da war ich schon ewig nicht mehr und es gibt Primark. Als ich das letzte Mal da war, gab es noch einen Disneystore, aber der ist leider schon lange Geschichte. Es war unheimlich voll und ich glaube, ich werde kein Fan mehr von Frankfurt. Wenn ich das nächste Mal nach Primark will, werde ich wohl nach Karlsruhe fahren. Ich vermisse das Ruhrgebiet mit seinen fast unendlichen Möglichkeiten hier auch sehr, das ällt natürlich erst so richtig auf, wenn man darauf verzichten muss.

Jedenfalls habe ich bei Primark und später noch bei Urban Outfitters richtig zugeschlagen. Frühlingshaften Nagellack gab es auch. 


3 Paar Schuhe für 18€. Zum Glück gab es in 42 viel mehr Auswahl, als vor ein paar Monaten. Die Plimsolls fallen zwar etwas klein aus, aber bei so weichen Stoffschuhen ist das kein Drama.

Die Ohrringe habe ich auch noch in Silber. Genau was ich schon lange gesucht habe, ganz schlichte Kreuzohrringe. :D Und NEON!

Noch mehr NEON! Die kleine Tasche hatte ich auf dem Weg nach draußen auch nochmal in einem hübschen Braunton gesehen, aber da wollte ich mich nicht nochmal anstellen.

Regenschirme zu fotografieren ist irgendwie blöd... Haarklammern und schwarze Sneakersocken habe ich auch noch gekauft, aber die sind nicht spannend genug um sie zu fotografieren.

 
Von Urban Outfitters, es war Liebe auf den 1. Blick. Mir war sie zu teuer, aber ich habe sie dann noch zum Geburtstag bekommen. <3 
Habe mich da übrigens ziemlich deplaziert gefühlt und wurde von den Hipstern auch etwas seltsam gemustert... Dafür gab es 10% Studentenrabatt, bei den Preisen aber auch nicht verkehrt. ;)

Frühling für die Nägel, wenn es schon noch soooo kalt ist.

Sonntag, 11. November 2012

Inclusive - und dann?

Diesen Post will ich jetzt schon seit Wochen verfassen, war aber bisher immer zu faul. Glücklicherweise hat Pausbacke jetzt über sehr ähnliches Thema geschrieben und Katrin plant auch einen ähnlichen Beitrag, also kommen jetzt endlich meine Gedanken zum Thema Plus Size Mode in Deutschland und Exklusivität, die nicht immer was Gutes bedeutet.

Es ist ja nun bereits eine ganze Weile her, dass H&M ihre Inclusive Kollektion heraus gebracht hat, die es in "allen" Größen von 32 bis 54 gab. Für jeden das Gleiche also, ohne kleine BIB Ecke, mit vielen lieblos designten Sackteilen.
Ich war damals sehr euphorisch, denn einige Teile gefielen mir sehr und tun dies heute auch noch. Allerdings war ich auch zeimlich sicher, dass dies am Ende nur eine modische Eintagsfliege sein würde und sich in Sachen H&M+ nicht viel tun würde und leider sollte ich Recht behalten. Das sieht man nicht zuletzt an der aktuellen "Grey" Kollektion, die es sage und schreibe bis Größe 40 (!!!) gibt.

H&M (und fast alle anderen Anbieter) besteht leider weiterhin darauf, dass man als dicker Mensch gefälligst die paar Bröckchen zu nehmen hat, die man hingeworfen bekommt. Das heißt in erster Linie, dass das Frustrationslevel sehr hoch ist. Ich war die Tage in Mannheim und bin dort in den H&M. Reingelockt hatte mich der Aufbau direkt am Eingang mit vielen Pailetten und Glitzer. Ich bin da wie eine Elster, wenn etwas glitzert bin ich interessiert. Da laufe ich also an dem Glitzer vorbei, sehe links noch einen großen Stapel mit Lurex Pullovern in tollen Bonbonfarben, als mir plötzlich wieder einfällt, dass ich ja dick bin und damit in den Augen der Modeindustrie solche Klamotten nicht tragen möchte. Oder mich nicht traue. Oder vielleicht nicht einmal verdiene. Denn das ist es doch, was mir die hiesige Modeindustrie vermittelt. Jedenfalls habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht und bin wieder raus, die Übergrößenecke kennt man ja in und auswendig.

Im Gegensatz zum großen Angebot in den "regulären" Größen. Ich hasse es, wenn ich durch den H&M gehe und tolle Teile sehe, die ich sofort tragen würde, aber dann an ihnen vorbei gehen muss um zur Dickenecke zu kommen. Es kommt mir so vor, als sitzen da ein paar Designer zusammen, die sich freuen, dass sie gerade eine ganz tolle neue Kollektion designt haben und dann kommt ein Spielverderber um die Ecke und ruft in den Raum. "Sorry Leute, wir müssen ja noch ein paar Fummel für die Dicken entwerfen, vergesst mal alles was ihr eben gemacht habt und dann geht's los!" (Natürlich gibt es auch mal ein paar hübsche Sachen in der H&M+ Kollektion, aber die sind eher die Ausnahme.)
Nicht dass man viele der Teile nicht auch einfach ein paar Nummern größer machen könnte, ohne den Schnitt verändern zu müssen, sodass sie auch für dicke Menschen problemlos tragbar wären. Das regt mich bei Primark auch immer sehr auf. (Ich weiß, ist eine irische Kette, aber eben sehr präsent auf dem deutschen Markt, wie H&M ja auch.) Eine Größe 20 (dt. 48) ist knapp unter dem in das ich mich reinquetschen könnte. Warum nicht einfach noch 3-4 Nummern größer? Weil das keiner kaufen würde? Haha?

Ich will gar nicht nur auf H&M herumhacken, das Problem betrifft ja nicht nur sie, dort gibt es immerhin eine Übergrößenkollektion. Bei 90% der Geschäfte in der Stadt geht man jenseits der magischen 42/44/46 ja direkt mal ganz leer aus. Es ist sogar soweit, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie man als dünnerer Mensch einkaufen gehen kann, wenn jeder Laden tolle Kleidung in deiner Größe anbietet, wie kann man sich da entscheiden? So viel Überfluss kann ich mir nicht mal vorstellen.

Meine Einkaufserlebnisse, wenn ich in der Stadt bin, sind eher so, dass ich lustlos durch den M&S schlendere, mich ärgere, dass dort alles eher für ältere Semester designt ist und dass sie die Obergrenze von 54 auf 52 herabgesetzt haben. Dann vielleicht einmal in die Clockhouse XL Ecke bei C&A, bloß schnell an der normalen Dickenabteilung vorbei und eventuell dann nach H&M, vielleicht ist ja ein Wunder geschehen. Ulla Popken meide ist in der Regel ganz. Zu teuer, zu altbacken - nein danke.

Wenn ich dann doch mal auf der Suche nach Accessoires in normale Klamottengeschäfte gehe, husche ich meist nur schnell durch, weil ich mich da nicht wohl und schon gar nicht willkommen fühle. Sondern eher wie ein Eindringling, der dort nichts zu suchen hat. Im Endeffekt bin ich es doch auch, würden sie sonst nicht daran denken vielleicht auch Sachen in meiner Größe anzubieten?
Eine schwachsinnige Überlegung natürlich. Mein Geld ist nicht schlechter, als das von dünneren Menschen, aber dennoch scheint die deutsche Modeindustrie in dem Punkt im Dornröschenschlaf zu verweilen, was ich beim besten Willen nicht verstehe. Nicht nur, dass man als Konsument unzufrieden ist, aus wirtschaftlicher Sicht ist das doch auch völlig sinnfrei diese ganze wachsende Zielgruppe einfach links liegen zu lassen. Es heißt doch immer so drohend, dass die Menschen immer dicker werden, wo bleibt also das Angebot?

Da ist man in UK schon weiter. Natürlich kann man argumentieren, dass man dort eh modischer ist als hier, aber entscheidend ist doch das Gefälle zwischen "normalen" und Übergrößen. Wenn ich mir z.B. New Look, Asos Curve, Littlewoods oder Simply Be (wohlegemerkt das britische, das deutsche ist teilweise doch sehr abgespeckt und überteuert) ansehe, dann finde ich dort schon vieles das mir richtig gut gefällt und nicht nur schlimm gemusterte Säcke. Aus genau diesem Grund landet mein Geld dann auch dort und nicht in deutschen Geschäften.
Ich weiß jetzt nicht ob es dort wesentlich mehr dicke Menschen als hier gibt und auch dort ist nicht alles perfekt, aber man ist wesentlich weiter als hier.
Zum Glück kann man in Zeiten des Internets und von Paypal natürlich dort auch einkaufen, aber es ist eben doch schön, wenn man direkt anprobieren kann, keine Versandkosten zahlen muss und auch nicht für den Rückversand nach UK aufkommen muss. Wie viel toller es ist, viele schöne Kleider anprobierbereit in einem Laden zu haben, habe ich in Antwerpen gesehen.

Schöne Kleidung kann einem so viel an zusätzlichen Selbstbewusstsein geben. Umgekehrt weiß ich aus jahrelanger leidvoller Erfahrung, wieviel schlechter man sich fühlt, wenn man immerzu gezwungen ist Kleidung zu tragen, die einem nicht gefällt oder die bestenfalls einen Kompromis darstellt. Gleichzeitig ist das doch ein riesiger ungenutzter Markt, warum nicht eine Win-Win-Sache daraus machen?

Es ist in den letzten Jahren besser geworden, aber es ist noch ein weiter Weg. Also, Modeindustrie, krieg deinen Hintern hoch und mach uns glücklich!

Montag, 24. September 2012

Sheego Blogcontest: Mein Herbstoutfit

Bei Sheego gibt es im Moment eine Bloggeraktion, bei der Fashionblogger dazu aufgerufen sind, sich ihre Lieblingsteile zu suchen und dann ein Outfit zusammen zu stellen. Dabei kann man dann einen von insgesamt 15 150€ Gutscheinen gewinnen.
Normalerweise kaufe ich ja äußerst selten in deutschen Shops ein, sondern bestelle eigentlich fast alles aus England, aber Sheego scheint in letzter Zeit bemüht zu sein, auch mal modischere Sachen anzubieten. Das finde ich natürlich super, denn dieser Hinsicht ist man hier noch etwas rückständig. Ich hoffe da kommt noch mehr!
Als ich mich die Tage im Sheego-Shop umgeschaut habe, ist mir eine Jacke direkt aufgefallen, um sie herum habe ich dann auch mein Outfit aufgebaut. Eigentlich sollte es ein hübsches Outfit für einen Herbstspaziergang werden, bis ich mich in die Schuhe verguckt habe. So ist es eben ein kürzerer Spaziergang, außer man ein Talent, das ich immer ein bisschen bewundere, und kann ohne Schmerzen und Jammern längere Zeit auf hohen Schuhen laufen. ;)

Die Farbe der Jacke finde ich absolut toll für den Herbst, dazu ein kuscheliger aber nicht zu warmer Pulli, eine eher schlichte Kette und noch einen tollen Farbkleks mit dem Schal. Unter den Jeansrock eine warme Strumpfhose und fertig ist der Herbstlook.

Dienstag, 21. August 2012

Antwerpen

Donnerstag waren der Mann und ich in Antwerpen. Angeregt durch Amélie von Béaute Plantureuse die dort war und vom Forever 21 Store mit Plussize-Ecke und dem New Look (leider ohne Inspire) berichtet hat, wollte ich auch unbedingt mal hin. Aber auch ansonsten hat Antwerpen viel zu bieten. Für mich als Fan von alter Architektur, eine Spannweite von mittelalterlichen bis hin zu Jugendstil Gebäuden. Das Meiste was wir gesehen haben war aus em 17. Jahrhundert, allerdings waren wir auch viel zu spät dran und die Einkaufsstraße hat viel Zeit verschlungen, denn da gab es wirklich einiges zu sehen.

Meinen ersten "AAAHH, OH MEIN GOTT!!"-Anfall hatte ich, als ich den River Island Shop gesehen habe, den zweiten als Foursquare mir angezeigt hat, dass es dort einen Disney Store gibt. Letzteres hat den Mann dann auch etwas milde gestimmt, nachdem ich bei Forever21 gefühlte 12.000 Teile anprobiert habe.

Eigentlich wollte ich ja Fotos machen, aber zuerst war ich deprimiert, weil ich dachte die gesamte F21+ Ecke würde nur aus 3 Ständern bestehen und dann lief es ungefähr so: "Oh nee puh, das ist auch noch F21+. Und das. Und die ganze Wand da! UND DIE AUCH!!! AAAAAAHHHH!!!! ICH BIN IM HIMMEL, ICH WERDE ALLES ANPROBIEREN UND DANN ZIEH ICH HIER EIN UND DECKE MICH NACHTS MIT KLEIDERN ZU!!!!" (Capslock ist dringend notwending um meine Gefühlslage auszudrücken.)

Innerlich war ich ein bisschen den Tränen nah, weil meine sonstigen Shoppingerfahrungen von Frust geprägt sind. Frust über winzige Übergrößenabteilungen, die viel viel hässlichere Sachen bieten, als im Rest des Ladens (siehe H&M), altbackene Omatuniken mit grauenhaften Mustern im Sacklook etc. pp. Ich drücke dem Mann also geschwind die Einkaufstasche in die Hand und durchwühle verzückt die Ständer. Nachdem ich das dritte Teil in der Hand hatte, habe ich dem Mann auch noch die Bügel in die Hand gedrückt und er schlich mit Einkaufstüte mit Bluse und Haarreifen drin, Handtasche und am Ende 10 Bügeln hinter mir her, während ich zwischen den Ständern hin und her gerannt bin und sicher verzückte Quietschgeräusche von mir gegeben habe. An dieser Stelle mal ein Lob für den Mann, er hat auch nur ein bisschen gemeckert, während ich 5 Minuten in der Kabine war. (Er wird sicher sagen es war mindestens eine halbe Stunde, jede Wette...) Fotos habe ich keine gemacht, weil es sehr warm war und ich schnell wieder aus den Sachen raus wollte, waren ja teilweise auch schon Herbstsachen mit langen Ärmeln.

Das Traurige an der Sache ist, dass ich noch nie, seit ich ein Kind war, so viel in einem Laden anprobieren konnte. Ich weiß gar nicht wie dünne Frauen das machen, ich würde tot umfallen, wenn ich in jedem Laden Klamotten finden würde und Peter Zwegat wäre mein bester Freund.

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, ging es dann zur Kasse - bis ich entdeckte, dass es noch ein Ober- und Untergeschoss gab. Oben habe ich dann auch ein Foto geschossen.


Hier habe ich dann etwas den Turbo eingeschaltet, weil Muffli der Mann hinter mir immer muffliger ungeduldiger wurde. Normalerweise kaufe ich auch eher schnell ein, aber hier hätte ich stuuundenlang stöbern können.

Von River Island war ich im Nachhinein etwas enttäuscht, da gab es jetzt gerade nicht so viel für mich. New Look war nicht so groß, allerdings war ich nur im Erdgeschoss und unten, weil die ja eh keine Inspire Ecke haben, zudem wollten wir noch ein bisschen was von der Stadt sehen.

Der Disneystore war toll, nicht superduper Disneyland-toll, aber ein netter kleiner Laden. Wir haben dann ein paar Tassen gekauft. Für eine zuckersüße Minnie Mouse Etagere reichte mein Geld leider nicht mehr. :(


Ich weiß gar nicht, warum ich nicht mehr Fotos gemacht habe. :/

Jetzt noch ein paar Stadtimpressionen, Antwerpen ist wirklich eine unheimlich reizvolle Stadt. Der Verkehr ist ziemlich chaotisch und manche Ecken sind ziemlich abgerissen, aber definitiv eine Reise wert!

 Die Einkaufsstraße.





Der Hauptbahnhof. Wahnsinng beeindruckend,  mir stand tatsächlich etwas der Mund offen. Leider kann man das auf Fotos kaum einfangen. Vorallem nicht, wenn man untalentiert ist und mit dem Handy arbeitet...






Die Jakobskirche, wenn mich nicht alles täuscht mit den Gebeinen von Peter Paul Rubens. War leider geschlossen. (Überhaupt macht in Antwerpen alles früh zu, die Geschäfte schließen schon um 18:30!)


Ich würde so ein schmales Haus ja gerne mal von innen sehen.



Manche alten Gebäude wirkten auch, als würden sie gleich auseinander bröseln.



Hier war kaum was los, dafür war es in den Straßencafés und Bars in den Nebenstraßen umso voller und auch nochmal ein bisschen charmanter.


Im Verkehr feststeckend noch schnell ein Foto machen, weil man noch nicht weg will...


Und wieder zu Hause. Sieht gar nicht so viel aus. Ach ja, gekauft habe ich übrigens 2 süße schulterfreie Kleider mit Petticoat und Tüll für je 9€ im Sale und eine durchsichtige schwarze Bluse mit Spitze, Dazu zwei lange goldene Ketten mit Fransen, die ich sicher bald mal bei einem OOTD zeigen werde.

Sorry, no english version. I went to Antwerp and went a little crazy over Forever21+ (I had to use capslock to show my enthusiasm), New Look (tough without an Inspire section), River Island and a Disney Store. It's such a pretty city, I'll surely visit again.


Lieblinge für den Herbst (inkl. Clements Ribeiro 2)

Die Herbst/Wintersaison scheint ziemlich toll zu werden. Hier mal einige meiner Lieblingsstücke.

Some of my favourite pieces for the next A/W season.


Evans





Alles aus der zweiten Clements Ribeiro Kollektion!

Reguläre Evans-Kollektion

Dorothy Perkins






 


ASOS Curve






Carmakoma

Bluse und Rock stellvertretend für fast die ganze Kollektion. Schaut euch am besten das Lookbook an.

These two pieces are substitutionary for almost the whole collection. Just check out the lookbook.


Ebay

Jetzt noch zwei Teile, die ich mir bei Ebay gekauft habe. Ich liebe solche Jacken/Kimonos mit Fransen. (Wenn übrigens jemand eine gescheite deutsche Bezeichnung dafür kennt, immer her damit. ;)) Mein eigener Herbsttrend.

I bought these two jackets/duster/kimono-thingys on Ebay recently. My very own trend for the next season.