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Montag, 6. Juli 2015

I carried a watermelon purse

Nach gefühlten 17.000 Jahren gibt es endlich mal wieder einen Outfitpost von mir. Es war die letzten Tage ja nahezu unerträglich heiß und die meiste Zeit war ich froh, wenn ich möglichst wenig an hatte. Heute ging es etwas und da ich mein Outfit und mein Kleid so toll finde, habe ich die Gelegenheit direkt genutzt. In den nächsten Tagen soll es zwar bei uns in der Ecke wieder deutlich kühler werden, aber falls ihr dennoch gute Tipps sucht um als dicker Mensch den Sommer zu überleben, schaut doch mal Katrin rein.
Wo ich gerade dabei bin Werbung zu machen: Rachele hat die Fat Pals ins Leben gerufen. Ein fett- und bodypositives, feministisches Projekt um sich mit anderen Dicken zu vernetzen und schöne Dinge zu teilen und für gegenseitiges Empowerment. Ich habe mich heute endlich angemeldet und bin schon sehr gespannt!

Jetzt zu meinem Outfit. Das Kleid, das ich trage, ist tatsächlich aus dem "normalen" H&M. Eine XL, die mir bestens passt. Schon erstaunlich, dass sie tolle Oversize-Sachen machen können, zu einem okayen Preis, während für Plus Size meist nur die ollen Gurken übrig bleiben, die gleich mal 30% mehr kosten, obwohl es die gleiche Menge an Stoff ist. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft öfter mal schauen, ob ich nicht doch in Teile passe, an denen ich sonst traurig vorbei schlurfen würde. Die zuckersüßen Ketten könnt ihr auf meinem Instagram nochmal genauer sehen.

 Dress: H&M / Sandals: C&A (old) / Belt: from another dress / Bag: H&M (old) / Sunglasses: New Look / Necklace: gifted




Zum Abschluss noch Werbung in eigener Sache: Die Fatty Challenge ist diesen Monat am 19.7. und thematisch geht es wieder an den Strand. Macht gern und zahlreich mit!

Donnerstag, 31. Juli 2014

Warum "Dann mach's doch selbst!" nicht immer die Antwort sein kann

Dieser Satz fällt früher oder später in fast jeder Diskussionen über Kleidung in Größen, die nicht jeder Laden abdeckt oder als Antwort darauf, wie mensch sich einkleiden kann und fair einkaufen möchte, sich aber Fairtrade nicht leisten kann. Wer selbst näht, kennt die Antwort darauf sicher bereits, für alle anderen drösele ich das jetzt mal relativ praxisnah (zur Erinnerung: Ich lerne Modedesign und dabei auch schneidern.) auf.

Zunächst mal: Nein, es ist nicht "total einfach" nähen zu lernen. Nein, es geht nicht mal eben so nebenher. Ein paar schiefe Nähte in Stoff zu bekommen, mag für viele noch kein großes Hindernis sein. Ein fertiges, tragbares Kleidungsstück herzustellen, das aus mehreren Teilen zusammen gesetzt wird, ist allerdings eine ganz andere Sache. Es erfordert Übung, es erfordert das Aneignen von Wissen, das Erlernen verschiedener Techniken. Mitunter braucht es Probestücke und nicht alle Fehler können korrigiert werden, das heißt es passiert durchaus, dass am Ende nur ein hübscher Putzlappen heraus kommt. Nähen frisst Zeit, die muss also erst mal vorhanden sein, neben Arbeit/Familie/alltäglichen Verpflichtungen.

Der Punkt, an dem ich fast schon lachen muss, ist, wenn Menschen erzählen, dass es günstig(er) sei zu nähen. Nichts, aber auch gar nichts am nähen ist günstig. Das lässt sich am besten zeigen, indem eins sich anschaut, was für den Prozess so gebraucht wird.

Grundlage ist eine Nähmaschine. Mein kleines Ikea Maschinchen hat 80€ gekostet. Ich will ein Tshirt aus Stretchstoff (z.B. Jersey) nähen? Geht damit nicht wirklich, ich brauche eine Overlock-Maschine  kostet so ab 200€ (bis zu 600-700€ für Haushalts(!)geräte, ich habe noch keine, u.a. weil ich sie mir bisher nicht leisten konnte). Schneiderpuppe? Meine (nicht mal größenverstellbar) lag bei 80€, verstellbare die nicht gleich auseinander bzw umfallen kosten auch schnell mal 200€. Stoffschere? Maßband? Stecknadeln? Hatte ich zum Glück schon vorher günstig gekauft, 15€ für ein Nähset von Ikea. Dafür ist die Schere aber auch in der Mitte stumpf umd schwergängig. Anderes Modell? Zwischen 15-50€. Taillenmaßband 6€. Brauchte dann leider doch noch andere Stecknadeln, wieder 5€ weg.

Für die Ausbildung brauchten wir zum Üben jede Menge Baumwollstoff, der war günstig, 5€ der Meter, insgesamt 75€, 5m Futterstoff 45€, 5m Vlieseline (zum Verstärken von Revers etc.) 20€. Reißverschlüsse wie wir sie für unsere Übungen und Übungsröcke brauchen? Ab 2,50€ das Stück im Laden (Nahtverdeckte mehr), günstig online ergattert und 9€ für 50 Stück bezahlt, natürlich dafür nicht so hochwertig. Mein Bügeleisen hat nur 3€ gekostet, taugt aber auch nicht viel. Das Bügelbrett war ein Geschenk, Glück gehabt, beides braucht es nämlich auch zum Nähen.

Als Beispiel für einen ganz simplen Rock, den ich für mich nähen wollte: Stoff der mir gefällt, Futter und Gummiband gekauft -> 40€ weg und noch nichts genäht. Wenn ich ein Schnittmuster brauche, kommen da nochmal ca. 10€ drauf. (Download ist billiger erfordert aber Internetzugang, einen Drucker und viel Zeit.) Modische Stoffe mit aktuellen Farben/Mustern sind teuer. Beispiel: Ich wollte mir eine  Leggings mit Galaxyprint nähen. Der entsprechende Stoff in meinem Stoffladen kostete 70€ pro Meter, das hatte sich also direkt wieder erledigt. (Und? Schon mal eine popelige Leggings für über 70€ im Laden gesehen?)

Selbst wenn ich für all das jetzt das Geld ausgegeben habe, weiß ich immer noch nicht, wie die Nähmaschine funktioniert, wie der Faden eingefädelt wird, wie ich die obere und untere Fadenspannung einstellen muss, welchen Stich ich brauche, wie ich die Teile zusammen bringe. Ich muss auf den Fadenlauf achten, wenn ich den Stoff mithilfe des Schnitts zurecht schneide. (Auf dem Boden, weil es viel Platz braucht, oder auf einem sehr großen Tisch, den ich auch erst mal brauche und den Platz dazu.)

Übertritt, Untertritt, Kellerfalte, Doppelsteppstich - um diese Begriffe zu kennen und einordnen zu können braucht es einen Nähkurs, oder zumindest entsprechende Bücher, oder Intenetanleitungen, in die ich mich dann erst einlesen muss. Das erfordert alles Zeit, Ressourcen, Internetzugang und natürlich auch Geld.

Für den Anfang ist es einfacher fertige Schnittmuster zu benutzen, die natürlich wieder etwas kosten und was besonders hilfreich ist: Das Größenproblem gibt es hier auch. Der Großteil der Schnitte hört, wie die handelsübliche Konfektionsware, in den 40er Größen auf.

Da ich momentan ja selbst nähen lerne, kann ich sagen, dass es Gold wert ist eine Person zu haben, die dabei ist, Fragen beantworten und Hilfestellungen geben kann. Manchmal sind Fehler eben nicht so offensichtlich und es kostet dann einige Nerven heraus zu finden was falsch lief. Alleine zu Hause wäre ich nie so weit gekommen und dort habe ich auch keine hochwertige Bügelstation mit verschiedenen Hilfmitteln, keine Bügelpresse, keine Industrienähmaschine mit der es sich natürlich viel besser arbeiten lässt als mit meinem Ikea Maschinchen (kostet allerdings auch locker das 20-fache).

Wir hatten übrigens in der ersten Woche ein reines Nähpraktikum, in dem wir nur die Maschinen ausprobiert und verschiedene Nähte und Säume geübt haben, sonst nichts. Weil das ja alles so easy ist.
Eigene Schnitte erstellen? Dazu haben wir ein eigenes Fach, eigentlich sogar zwei. Erfordert einen Schneiderwinkel (22€) und jede Menge(!) Seidenpapier, dass wir in der Schule bekommen, das im Laden aber natürlich kostet. Schnitte zu erstellen ist eine fummelige Arbeit, die es erfordert mit den entsprechenden Maßen auszurechnen, wie das Kleidungsstück auszusehen hat.

Auf dieses Thema komme ich heute übrigens im Zuge einer Diskussion über bewussten Kosum auf Twitter, mit dem Aufruf, keine "Billigmode" zu kaufen. Dass dies allerdings nicht für alle einfach so funktioniert haben viele dann klar gestellt. Irgendwann wurde dann vorgeschlagen doch selbst zu nähen, was in diesem Zusammenhang nicht wirklich Sinn macht. Nightlibrarian Anna brachte mich dann auf die Idee das alles auch mal finanziell aufzudröseln. Was etwas schwierig ist, da meine Ausbildung ja nicht nur aus Nähunterricht besteht und das somit nicht ganz zu trennen ist. Außerdem kommt noch "Kleinkram" dazu wie Kreidestifte, Boxen für besagten Kleinkram, Garn, Nähnadeln, Knöpfe, Fadenauftrenner etc. pp dazu, den ich wirklich nicht mehr genau benennen kann. Es summiert sich allerdings und ich denke, es wird trozdem klar, dass selber nähen keine generelle und schon gar keine günstige Alternative ist um sich einzukleiden.
Warum es generell nicht so einfach ist "Billigmode" zu boykottieren hat Puzzlestücke in ihrem Blog sehr gut erklärt.

Edit: Bei Anna findet ihr einen Schwester-Post über Aufwand/Kosten des Strickens verfasst und dabei auch einen Punkt erwähnt, den ich hier gar nicht bedacht habe, nämlich den Stundenlohn, der beim Handarbeiten anfällt. Außerdem hat sie sich die Mühe gemacht und die Twitter-Diskussion noch ausführlicher wieder gegeben.

Danke auch an Susanna, die das hier in den Kommentaren ebenfalls angemerkt hat. teiledesganzen hat sehr schön die einzelnen Arbeitsschritte aufgelistet, es lohnt sich sehr das ebenfalls zu lesen.

Dienstag, 19. März 2013

Fatty Fashion Fun Challenge - Say "Hello" to spring

Meine FFFC Bilder sind dieses Mal wirklich in der letzten Minute entstanden, darum sind sie auch nicht so toll, aber das ist nun nicht zu ändern, außer ich würde meine Fotos erst nächstes Wochenende machen.
Der Frühling hat bisher nur eine kurze Stippvisite gemacht, im Moment ist es hier kalt und verregnet. Wäre es das nicht, hätte ich jetzt hübsche Fotos mit Tageslicht vom Samstag.

  
These are really last minute pictures for this months FFFC and they are not really good, but there is nothing I can so about it until net weekend.
It really isn't spring yet, it's rather rainy and cold, that's the reason I couldn't take some nice pictures with daylight on saturday.

 Shirt/Necklace: Forever 21+ / Skirt: New Look Inspire / Cardigan: Sheego / Shoes: Dorothy Perkins / Belt: Torrid





Sonntag, 17. Februar 2013

Der Keiderdrache aka meine Kleiderschrank-Inventur

Nachdem ich ein bisschen verschlafen hatte, dass ich an der Reihe bin (mal wieder typisch für mich...), kommt jetzt endlich mein Post dazu!
Die Idee kam bei Twitter auf und die anderen Beiträge könnt ihr bei Amélie, Katrin, Steffi, Jenny  und Mia sehen.
Ich muss sagen, dass ich prozentual gesehen wirklich viel von meinem Geld für Kleidung ausgebe. Bei weitem den größten Teil sogar. Es gibt einfach immer irgendwo ein Teil, das ich gerne haben möchte, nicht in Deutschland versteht sich, aber bei New Look und Asos könnte ich einfach Unsummen lassen. Darum platzen meine Kleiderschränke auch aus allen Nähten.
Mia hat das ähnlich beschrieben, es ist zum Teil das Gefühl, dass man so ein hübsches Teil einfach nicht mehr bekommt und es jetzt haben MUSS. Wenn ich überlege, dass ich den Großteil meines Lebens absolut unzufrieden mit und in meiner Kleidung war... Als dicker Teenager in den frühen 90ern hatte man wirklich extrem wenig Auswahl und das prägt. Manchmal komme ich mir vor wie ein Drache, der statt eines Goldschatzes Klamotten an sich rafft und dann darauf sitzt und nichts mehr hergeben will. Wobei ich immerhin noch ab und an aussortiere. ;)
Andererseits bin ich natürlich ziemlich eitel, habe das Privileg fast mein ganzes Geld für Unfug ausgeben zu können und liebe Mode. Außerdem ist mein Kleiderschrank ein bisschen ein Sparbuch für mich, wenn ich mal für irgendwas Geld brauche, verkaufe ich einfach was davon. (Ja, ich bin seltsam. ;))

Jetzt aber mal zum wichtigen Teil dieses Posts:

Meine Sachen sind auf zwei Kleiderschränke mit zusammen 2,80m verteilt, wobei der obere Teil des Kleineren Bettwäsche und Handtücher beherbergt. Ordnung herrscht da eher weniger und weil ich zu faul zum Bügeln und Falten bin, hängen die meisten Teile auf Bügeln. Außerdem habe ich noch eine Taschenkommode, in der auch meine Badeanzüge/Bikinis, ein paar Leggings, Handschuhe etc. verteilt sind. Schuhe sind im Moment in Sammelboxen unterm Bett und noch in Umzugskartons, weil wir ja hier keinen tollen Wandschrank haben und noch Schuhregale fehlen. Daher schätze ich die Schuhe zum Teil, weil die Kartons noch schön gestapelt hinter der Schlafzimmertür stehen.

Ich muss allerdings sagen, dass ich gedacht hätte, es wäre mehr, weil eben alles vollgestopft ist.

Kleider (& Tuniken): 83
Röcke: 28
Blusen/Hemden: 16
T-shirts: 30
Tops: 7
Pullover/Langarmshirts: 23
Oberteile: 12
Jumpsuits: 2
Hosen: 2
Jeans: 15*
Shorts: 3
Leggings: ca. 16
Strumpfhosen: unzählbar & viele Fehlkäufe
Shrugs: 4
Strickjacken: 10
Jacken/Mäntel: 16
Überwurfjacken/Kimonos**: 4
Blazer: 2
Schuhe: 70-90
Gürtel: 15
Bodies: 2
Bikinis/Badeanzüge: 6
Taschen: 60-70***
Schals/Tücher: ca 15

* darunter auch einige die nicht mehr/im Moment nicht richtig passen
** mehr oder weniger durchsichtige Jacken wie z.B. diese, diese oder diese
*** geschätzt, hatte ich vor ein paar Monaten mal gezählt  

Ich wollte eigentlich noch Fotos von den Schränken von außen machen, aber zum Einen ist das Zimmer noch nicht ganz fertig und zum Anderen ist auch nicht aufgeräumt. Ich bin halt nicht so ordentlich. :D So könnt ihr aber mal sehen, dass es Zeit wäre auszusortieren (NEEIIIINN!!) oder für größere Schränke (!!).


Ich weiß gar nicht wer jetzt dran ist, oder war ich schon das Schlußlicht?

Sonntag, 11. November 2012

Inclusive - und dann?

Diesen Post will ich jetzt schon seit Wochen verfassen, war aber bisher immer zu faul. Glücklicherweise hat Pausbacke jetzt über sehr ähnliches Thema geschrieben und Katrin plant auch einen ähnlichen Beitrag, also kommen jetzt endlich meine Gedanken zum Thema Plus Size Mode in Deutschland und Exklusivität, die nicht immer was Gutes bedeutet.

Es ist ja nun bereits eine ganze Weile her, dass H&M ihre Inclusive Kollektion heraus gebracht hat, die es in "allen" Größen von 32 bis 54 gab. Für jeden das Gleiche also, ohne kleine BIB Ecke, mit vielen lieblos designten Sackteilen.
Ich war damals sehr euphorisch, denn einige Teile gefielen mir sehr und tun dies heute auch noch. Allerdings war ich auch zeimlich sicher, dass dies am Ende nur eine modische Eintagsfliege sein würde und sich in Sachen H&M+ nicht viel tun würde und leider sollte ich Recht behalten. Das sieht man nicht zuletzt an der aktuellen "Grey" Kollektion, die es sage und schreibe bis Größe 40 (!!!) gibt.

H&M (und fast alle anderen Anbieter) besteht leider weiterhin darauf, dass man als dicker Mensch gefälligst die paar Bröckchen zu nehmen hat, die man hingeworfen bekommt. Das heißt in erster Linie, dass das Frustrationslevel sehr hoch ist. Ich war die Tage in Mannheim und bin dort in den H&M. Reingelockt hatte mich der Aufbau direkt am Eingang mit vielen Pailetten und Glitzer. Ich bin da wie eine Elster, wenn etwas glitzert bin ich interessiert. Da laufe ich also an dem Glitzer vorbei, sehe links noch einen großen Stapel mit Lurex Pullovern in tollen Bonbonfarben, als mir plötzlich wieder einfällt, dass ich ja dick bin und damit in den Augen der Modeindustrie solche Klamotten nicht tragen möchte. Oder mich nicht traue. Oder vielleicht nicht einmal verdiene. Denn das ist es doch, was mir die hiesige Modeindustrie vermittelt. Jedenfalls habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht und bin wieder raus, die Übergrößenecke kennt man ja in und auswendig.

Im Gegensatz zum großen Angebot in den "regulären" Größen. Ich hasse es, wenn ich durch den H&M gehe und tolle Teile sehe, die ich sofort tragen würde, aber dann an ihnen vorbei gehen muss um zur Dickenecke zu kommen. Es kommt mir so vor, als sitzen da ein paar Designer zusammen, die sich freuen, dass sie gerade eine ganz tolle neue Kollektion designt haben und dann kommt ein Spielverderber um die Ecke und ruft in den Raum. "Sorry Leute, wir müssen ja noch ein paar Fummel für die Dicken entwerfen, vergesst mal alles was ihr eben gemacht habt und dann geht's los!" (Natürlich gibt es auch mal ein paar hübsche Sachen in der H&M+ Kollektion, aber die sind eher die Ausnahme.)
Nicht dass man viele der Teile nicht auch einfach ein paar Nummern größer machen könnte, ohne den Schnitt verändern zu müssen, sodass sie auch für dicke Menschen problemlos tragbar wären. Das regt mich bei Primark auch immer sehr auf. (Ich weiß, ist eine irische Kette, aber eben sehr präsent auf dem deutschen Markt, wie H&M ja auch.) Eine Größe 20 (dt. 48) ist knapp unter dem in das ich mich reinquetschen könnte. Warum nicht einfach noch 3-4 Nummern größer? Weil das keiner kaufen würde? Haha?

Ich will gar nicht nur auf H&M herumhacken, das Problem betrifft ja nicht nur sie, dort gibt es immerhin eine Übergrößenkollektion. Bei 90% der Geschäfte in der Stadt geht man jenseits der magischen 42/44/46 ja direkt mal ganz leer aus. Es ist sogar soweit, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie man als dünnerer Mensch einkaufen gehen kann, wenn jeder Laden tolle Kleidung in deiner Größe anbietet, wie kann man sich da entscheiden? So viel Überfluss kann ich mir nicht mal vorstellen.

Meine Einkaufserlebnisse, wenn ich in der Stadt bin, sind eher so, dass ich lustlos durch den M&S schlendere, mich ärgere, dass dort alles eher für ältere Semester designt ist und dass sie die Obergrenze von 54 auf 52 herabgesetzt haben. Dann vielleicht einmal in die Clockhouse XL Ecke bei C&A, bloß schnell an der normalen Dickenabteilung vorbei und eventuell dann nach H&M, vielleicht ist ja ein Wunder geschehen. Ulla Popken meide ist in der Regel ganz. Zu teuer, zu altbacken - nein danke.

Wenn ich dann doch mal auf der Suche nach Accessoires in normale Klamottengeschäfte gehe, husche ich meist nur schnell durch, weil ich mich da nicht wohl und schon gar nicht willkommen fühle. Sondern eher wie ein Eindringling, der dort nichts zu suchen hat. Im Endeffekt bin ich es doch auch, würden sie sonst nicht daran denken vielleicht auch Sachen in meiner Größe anzubieten?
Eine schwachsinnige Überlegung natürlich. Mein Geld ist nicht schlechter, als das von dünneren Menschen, aber dennoch scheint die deutsche Modeindustrie in dem Punkt im Dornröschenschlaf zu verweilen, was ich beim besten Willen nicht verstehe. Nicht nur, dass man als Konsument unzufrieden ist, aus wirtschaftlicher Sicht ist das doch auch völlig sinnfrei diese ganze wachsende Zielgruppe einfach links liegen zu lassen. Es heißt doch immer so drohend, dass die Menschen immer dicker werden, wo bleibt also das Angebot?

Da ist man in UK schon weiter. Natürlich kann man argumentieren, dass man dort eh modischer ist als hier, aber entscheidend ist doch das Gefälle zwischen "normalen" und Übergrößen. Wenn ich mir z.B. New Look, Asos Curve, Littlewoods oder Simply Be (wohlegemerkt das britische, das deutsche ist teilweise doch sehr abgespeckt und überteuert) ansehe, dann finde ich dort schon vieles das mir richtig gut gefällt und nicht nur schlimm gemusterte Säcke. Aus genau diesem Grund landet mein Geld dann auch dort und nicht in deutschen Geschäften.
Ich weiß jetzt nicht ob es dort wesentlich mehr dicke Menschen als hier gibt und auch dort ist nicht alles perfekt, aber man ist wesentlich weiter als hier.
Zum Glück kann man in Zeiten des Internets und von Paypal natürlich dort auch einkaufen, aber es ist eben doch schön, wenn man direkt anprobieren kann, keine Versandkosten zahlen muss und auch nicht für den Rückversand nach UK aufkommen muss. Wie viel toller es ist, viele schöne Kleider anprobierbereit in einem Laden zu haben, habe ich in Antwerpen gesehen.

Schöne Kleidung kann einem so viel an zusätzlichen Selbstbewusstsein geben. Umgekehrt weiß ich aus jahrelanger leidvoller Erfahrung, wieviel schlechter man sich fühlt, wenn man immerzu gezwungen ist Kleidung zu tragen, die einem nicht gefällt oder die bestenfalls einen Kompromis darstellt. Gleichzeitig ist das doch ein riesiger ungenutzter Markt, warum nicht eine Win-Win-Sache daraus machen?

Es ist in den letzten Jahren besser geworden, aber es ist noch ein weiter Weg. Also, Modeindustrie, krieg deinen Hintern hoch und mach uns glücklich!

Mittwoch, 4. Juli 2012

Winter is coming / Faux Fur Love

English version below.

Vor ein paar Tagen habe ich mich unsterblich verliebt. Nachdem mein Geschmack mir eh langsam ein bisschen unheimlich ist, habe ich mich auch nur ein bisschen gewundert. Objekt meiner Begierde, eine Faux Fur Jacke von Littlewoods. Nachdem ich sie ein paar Tage mit Herzchen in den Augen betrachtet habe, hat dann der Namenlose gesagt, dass ich das Geld das wir durch die verkauften Ärzte Karten bekommen haben, dafür ausgeben könne. <3
Ich würde zwar niemals echten Pelz tragen, aber diese Jacke fand ich zu toll!

Das Foto ist schlimm, ich bin weder ordentlich gekämmt noch geschminkt, aber egal. ;)

Langsam kann ich auch nicht mehr verleugnen, dass mein größtes Stilvorbild anscheinend meine Oma und deren/meine polnische Verwandtschaft ist.

A couple of days ago, I fell in love with this wonderful faux fur jacket. While I would never ever wear real fur, I'm totally in love with this one. It's from Littlewoods.
We recently sold concert tickets and my husband told me I could spend the money on the coat after I was lusting over it for a couple of days. <3
The photo is pretty awful, I haven't combed my hair and wear zero make-up but well this is about the jacket, not me. ;)
The older I becore the less I can deny that my grandmother and my polish family is the biggest influence on me when it comes to style.

Sonntag, 1. Juli 2012

The power of the Internet

Sorry, ich bin gerade zu faul den Post zweisprachig zu verfassen, aber ihr könnte doch alle Englisch.  ;)

One reason I love the internet is, that it has given me so much confidence, courage and support. Well not the internet as a whole, but all the lovely, beautiful, clever and strong fat ladies with their blogs who showed me that it's to okay to be fat, confident and proud. So thanks to all of you, you're a huge inspiration!

There is one photo that shows my progress over the last few years and I like to share it with you.


On the left is a swimdress I bought about 4 years ago. I wanted to hide my belly, my rolls and my bum, because I thought it had to be this way.
On the right is actually a bikini (or fatkini, which I prefer) I recently bought at Evans (on sale and super cheap!). I wouldnt even think about wearing  a bikini before, but now it just feels like "well, why not?".
That whole fatkini-thing started with the awesome, wonderful and pretty Gabi who posted photos of herself in a bikini on her blog and suddenly many others did too. Though there will probably never be a picture of me in this bikini on my blog, but thats just because I don't want pictures of me in swimwear to be online at all. (Sorry. ;))
But I don't feel the need to hide my rolls anymore or my bum. And why should I? I'm not here to please anybody and I can do what I want when it comes to how I dress myself, right? Let's just rock the fatkinis, girls!

xx

Samstag, 17. März 2012

OOTD: Hello Sailor!

(Mir sind viele doofe Sprüche für den Titel eingefallen, ich konnte mich gar nicht entscheiden...)

Wenn mir ein Trend in letzter Zeit wirklich entgegen gekommen ist, dann ist das ganz sicher alles maritime in Richtung Seemann und damit auch in Richtung 50er/Pin-Up gehende. Sowas gefällt mir einfach. :D

Letztens habe ich im eher unspannenden "So bin ich" Katalog von Otto (die haben zum Großteil dasselbe Angebot wie Sheego bzw. Schwab) ein doch hübsches Kleid entdeckt. Wobei hübsch durchaus mit Abstrichen zu verstehen ist, denn das Kleid braucht dringend etwas um es aufzupeppen. Hübsche Basis, aber katastrophale B-Note sozusagen. Zum Glück hatte ich direkt ein passendes Accessoire im Kopf und auch im Schrank, einen roten Gürtel mit Lackschleife von Torrid. Den braucht das Kleid auch vom Schnitt her, denn es ist eher sackig geschnitten.

Mit etwas Arbeit funktioniert das Kleid aber doch wunderbar, wie ich finde. Zur Feier des Tages habe ich dann auch direkt mal etwas dicker aufgetragen und meinen Ruby Woo ausgeführt. (Als Belohnung musste ich beim Rubbellose kaufen nicht meinen Ausweis zeigen...)




Kleid: Sheego/Otto / Schuhe: Next / Mantel: Littlewoods / Gürtel: Torrid / Lippenstift: Ruby Woo/MAC / Kette: Six

Freitag, 16. März 2012

OOTD: Frühling!!!

Das schöne Wetter (endlich!!)  erfordert natürlich auch dementsprechende Kleidung. Zum Glück ist mein Kleiderschrank in den letzten Jahren unheimlich viel bunter geworden und so wusste ich auch direkt was ich anziehen muss. Das gelbe Kleid mit den Blumen von Forever21+ und meine pinken Chucks! <3 Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal irgendwas gelbes besessen/getragen habe. Dazu meine viel zu lange kurze Jeansjacke (bei Domino Dollhouse haben sie eine wirklich tolle, ich hoffe die ist besser geschnitten) und ein Shrug drunter falls es für die Jacke zu warm werden sollte und das Kleid doch eher sommerlich ist.

Jetzt aber mal zu den Fotos. Selbstgemacht vor dem Spiegel, weil Mann noch nicht da und Kamera weiß Gott wo. Das restliche Umzugschaos im Hintergrund bitte einfach übersehen. ;)





 

Kleid/Gürtel: Forever21+ / Jeansjacke: New Look Inspire / Ring: Dorothy Perkins / Schuhe: Converse, ich glaube via Otto / Shrug: Evans

Übrigens finde ich Forever21+ etwas seltsam in Bezug auf die Größen. Ich habe dort zuletzt 3 Kleider bestellt, zwei in 2x eines in 3x. Das eine in 3x passt gut, sitzt aber fast enger als das andere in 2x und das zweite in 2x habe ich nicht mal ansatzweise zu bekommen, was mich sehr geärgert hat, weil ich es wirklich toll fand.

Sonntag, 22. Januar 2012

Carmakoma

Gestern bin ich, mehr oder weniger zufällig, mal wieder auf der Seite von Carmakoma gelandet. Ich kenne den Shop nun schon eine ganze Weile, aber bisher haben mich zwei Sachen immer davon abgehalten dort etwas zu bestellen. Zum einen gab es die Sachen nur bis 50-52 und zum anderen sind sie auch etwas teuer. Ich kann ja verstehen, dass ein kleines Label auch mal höhere Preise hat, aber bis zu 80€ für ein Oberteil oder über 100€ für ein Kleid sind in meinem Burdget eher nicht drin. Naja gut, oder nur im absoluten "ich bin verliebt und MUSS das Teil haben!!"-Ausnahmefall.
Wie dem auch sei, gestern musste ich feststellen, dass sie jetzt Kleider von 42-54 anbieten und einige nette Sachen im Sale hatten. Überhaupt finde ich viele ihrer Sachen ganz großartig. Sie sind einfach anders und meistens ein bisschen "edgy". Und sie mögen Schwarz. ;)

Bestellt habe ich mir:

Belladonna für nur noch 22€



und Lumex für 28€.

Ich hätte noch mehr kaufen können, aber im Sale war meine Größe meistens schon weg und die anderen Sachen sind mir im Moment einfach zu teuer. Eine tolle Spitzenleggins haben sie, aber die liegt bei über 40€. :/
Ein großes Minus gibt es übrigens beim Porto. Es gibt nur zwei Optionen, Dänemark für ca. 6€ und International für stolze 19,99€. Sammelbestellungen würden sich also mehr als lohnen... Aber vielleicht wird da auch nochmal nachgebessert, ich behalte sie jedenfalls weiterhin im Auge. ;)

Hat eine von euch schon mal bei Carmakoma bestellt?

Dienstag, 17. Januar 2012

Stylinghilfe

Ich habe mir letztens bei Zara im Sale eine wunderhübsche Beuteltasche und ein Cape bestellt, in das ich mich sofort verliebt habe. Nun ist es hier und sieht auch ganz toll aus, aber ich bin noch nicht schlüssig wozu ich es am besten tragen kann/soll/will. Meine modebewussten Leserinnen (ich glaube mindestens 70% meiner männlichen Leserschaft kenne ich persönlich...) haben immer so tolle Stylingideen, also frage ich mal rum: Was passt dazu?


Donnerstag, 29. Dezember 2011

Asos Curve, mon amour!

 Genau solche Teile sind der Grund, warum ich die Curve Kollektion von Asos so liebe. Da kommt einfach kein anderer Shop mit. Nicht Evans, die mittlerweile schlimmere Fummel haben als Ulla Popken zu ihren schlimmsten Zeiten (nicht dass die schon völlig vorbei wären, ich finde 99% da immer noch unerträglich und überteuert und bloß hipper fotografiert), nicht Yours (die haben zwar einige nette Sachen, aber manches sieht dann doch eher nach Vicky Pollard aus, die sich mal schick machen will...) etc. Ach ich mecker schon wieder, wollte ich doch gar nicht. xD Ich frage mich nur, wieso es gerade mal ein einziger Shop schafft mal kreativ und wirklich modisch zu sein. Ja gut, das ist alles Geschmackssache und ich weiß, dass viele beispielsweise Ulla Popken im Moment ganz toll finden... Soll ja auch jeder machen wie er will, ich kauf dann lieber Asos leer. ;)

Montag, 14. März 2011

Anprobiert: H&M Inclusive

Heute kam mein H&M Inclusive Paket an. Erstmal musste der arme Hermes-Mann Wechselgeld besorgen, denn die Boten bekommen überhaupt keins gestellt, sollen aber teilweise Nachnahmepakete ausliefern. Irgendwie panne, oder?
Ich hab mich jedenfalls gleich wie ein Geier auf die Sachen gestürzt und um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin total begeistert! Gut, manchmal haben sie etwas viel Platz für die Oberweite gelassen, da muss ich dann mal schauen ob man es geschickt mit Fashiontape kaschieren kann, oder ob vielleicht was geändert werden muss. Ansonsten habe ich nicht viel Kritik, nur ein Kleid fällt leider ziemlich durch... *Trommelwirbel* Hier also meine Fotos.

Mein Spontankauf. Um es gleich zu sagen: Das war eine gute Entscheidung! :D Ich bin hellauf begeistert, es hat einen tollen Schnitt, eingearbeitete Stäbchen (eines ist leider etwas verbeult, ich hoffe da kann man noch was machen) und eine für mich perfekte Länge. "Obenrum" ist übrigens noch einiges an Platz, ich wünschte sie wären da etwas weniger großzügig gewesen.

Das Kleid hat mich absolut positiv überrascht! Der Stoff ist der Hammer. Richtig dick, schwer und edel, trägt sich toll, fühlt sich klasse an. Ich hab ganz vergessen vom Rücken Fotos zu machen, der Schnitt und der Faltenwurf sind nämlich auch total toll! Ach ja und es hat Taschen! Die Blumen leuchten richtig, das wirkt in echt noch viel toller. Solltet ihr zögern, lasst das sein und kauft es! ;) (Ach ja ich schaue übrigens jetzt lieber weg, der Blitz von meiner Kamera lässt sich nämlich nicht ganz ausschalten und blendet wirklich schlimm...)

Das einzige richtige Oberteil. Hier gibt's keine Begeisterungsstürme, aber ich finde es sehr schick. Vor allem habe ich da noch einen tollen Lackgürtel, der super passen würde. Ein bisschen rauh ist es, aber nicht kratzig. Ich mag die 3/4 Ärmel eigentlich sehr gern, auch wenn sie 2 cm länger sein könnten, so rutschen sie auf Dauer gerne nach oben, würde ich sagen.

Irgendwie hab ich hier kein gescheites Foto, ich weiß auch nicht. xD Wie dem auch sei, es trägt sich einfach ganz toll! Man fühlt sich direkt wie auf einer 50er Jahre Cocktailparty. Es fällt ganz ganz toll und der Stoff ist ganz leicht und weich. Die Träger habe ich noch nicht ausprobiert, so werde ich allerdings auch Fashiontape benötigen, denn es ist trotz der eingebauten Stäbchen etwas weit und in Rutschgefahr.
Jetzt habe ich aber auch ein passendes Kleid für den Strassschmuck meiner Oma. :D

Das Kleid sagt mir vor allem eines: Du musst was für deine Oberarme tun. xD Ich mag es sehr gern, auch wenn ich zuerst skeptisch war, ob mir die Farbe (oder Nichtfarbe) überhaupt steht. Aber es ist so hübsch und gibt mir einen Grund öfter schwimmen zu gehen. Ich mag ja den Ausschnitt sehr! (Ihr dürft mich auch gerne loben, dass ich das Bild so hier zeige! xD)

Das ist mein kleines Sorgenkind. Ich liebe die Strickjacke wirklich heiss und innig, allerdings hat sie einen gehörigen Angoraanteil. Hätte ich das vorher gesehen, ich hätte sie im Shop schnell überklickt und nie wieder dran gedacht, aber beim Bestellen habe ich gar nicht auf das Material geachtet. Zum einen flust sie ziemlich, was mich nicht zuletzt als Allergiker und Asthmatiker nicht freut, zum anderen möchte ich eigentlich nicht dass kleinen plüschigen Häschen dafür weh getan wird. Darum weiß ich noch nicht was ich mit ihr machen soll.
Der Namenlose meinte übrigens ich würde aussehen wie eine Sekretärin. Es hat tatsächlich etwas von Sekretärinnenschule, nicht dass ich das nicht spaßig finden würde...

Das Kleid wird leider zurück gehen. Ich finde es zwar ganz schick, aber es sitzt nicht richtig (da hilft auch kein Klebeband) und außerdem sind die Blumen sehr kratzig, das ist unter den Armen kein Vergnügen. Sehr schade! :(

Hier war mein werter Gatte noch charmanter und fühlte sich gleich an Margaret Thatcher erinnert, er ist der Meister der schmeichelnden Vergleiche!
Ohne die Knöpfe hätte ich sie nicht bestellt und würde sie auch nicht behalten. Aber so mag ich die Jacke sehr gerne. 

Zum Schluss gibt es noch (aus gegebem Anlass, für charmante Vergleiche) ein Outtake. *g*

Donnerstag, 10. März 2011

H&M Inclusive oder Arm, ärmer, Miss Temple

Nachdem es ja nahezu unmöglich war heraus zu finden, wann die Inclusive Kollektion startet, (abgesehen von einem Datum, dass ich beim Googlen gefunden, aber nicht auf dem betreffenden Blog gefunden habe, das sich aber nun als richtig herausstellte (sehr mysteriös!)) war sie dann heute auf einmal da. Mich hat ein leichter Shoppingrausch heimgesucht und so habe ich dann 8 Teile bestellt. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei 2-3 Kleidern nicht sicher bin ob die wirklich was für mich sein werden, bei einem ist es die Farbe, bei dem anderen die Länge und beim dritten das Gesamtkonzept irgendwie. Ich zeig euch mal, was bald zu mir unterwegs sein wird. ^^
In das Kleid hatte ich mich ja bereits von Anfang an verliebt und so musste es natürlich mit.
Die Farben sind eigentlich nicht so meine, aber irgendwie fand ich es dann doch so schön, dass es in die Einkaufstasche gewandert ist.
 Absolute Liebe auf den ersten Blick, die Pailetten sind so 50er, daran konnte ich nicht vorbei. ♥
Ich fürchte das wird wohl zurück gehen müssen. :( Die Farbe steht mir höchstwahrscheinlich nicht, aber ich muss ihm wenigstens die Chance geben es anzuprobieren. Das Kleid gibt es zwar auch in taubenblau, aber da gefiel es mir bei weitem nicht so gut.
Das stand zunächst gar nicht auf meiner Liste, aber irgendwie ist es doch schön und aus Seide. Es hat sich quasi von selbst in den Warenkorb getan...
Das zweite Kleid, das ich von vornherein haben wollte. Aber irgendwie haben mich Zweifel beschlichen ob es wirklich was für mich ist. Aber wie auch bei dem rosa Kleid musste ich ihm zumindest eine Chance geben. :D
Das finde ich ganz, ganz toll, fürchte aber dass es mir doch etwas zu kurz sein könnte. Naja, notfalls geht es zurück.

Last but not least eine Strickjacke, die mich letztendlich durch ihre absolut super schicken Knöpfe überzeugt hat.
Hübsch, aaaaber....
Sind sie nicht bezaubernd?

Jetzt rechnet bitte nicht aus, was das alles zusammen kostet, ich habe extra keine Preise angegeben... ^^;
Es gibt übrigens auch Unterwäsche, aber da die BHs sinnigerweise nur bis 85D erhältlich sind, darf H&M die (un)gerne behalten. :/

Ach ja, ich hatte einen Code, mit dem ich beim teuersten Artikel (das blaue Blumenkleid) 25% also 14,99€ sparen konnte. Einfach rechts im Warenkorb 8964 eingeben. (Danke Katrin, für den Tipp!)

Samstag, 22. Januar 2011

H&M Inclusive Kollektion

Es geistert ja mittlerweile durch alle möglichen Blogs und Twitter, bei H&M wird es Anfang März eine ganz tolle Kollektion geben, die tatsächlich durchgehend in den Größe 32 bis 54 erhältlich sein wird. Das finde ich natürlich super, vor allem weil einige Teile wirklich ganz bezaubernd sind. Ich will auch nicht weiter Werbung machen, sondern euch zeigen, welche beiden Kleider ich mir unbedingt holen muss.

 
Sind sie nicht toll? Mehr gibt es hier zu sehen. 50er, Polkadots, Blumenprints, also genau mein Geschmack. :D Ich werde auf jeden Fall schauen, dass ich zur rechten Zeit am Computer sein werde, es gibt sie nämlich nur online.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Mein neues Lieblingskleid

Es war Liebe auf den ersten Blick und ich habe drei Tage über der Seite gewacht, denn es war in meiner Größe ausverkauft. Als es wieder da war habe ich mit einem enthusiastischen Ausruf (manche würden dies meinem angeblich stichflammenartigen Temperament zuschreiben...) habe ich mich dann darauf gestürzt und es sofort bestellt. Nicht dass ich es mir hätte leisten können, aber darauf konnte ich in diesem Fall keine Rücksicht nehmen. Heute kam es dann an und es ist noch viel schöner, als es auf dem Foto aussah. Ihr könnt nun leider auch nur ein Foto davon haben, dafür stecke ich drin. ;)

Ich bin mir sicher, dass das Kleid nicht jedem gefallen wird, aber ich hoffe zumindest auf meine pseudopolnische Verwandtschaft. ;)

Ich musste übrigens direkt an ein Lied denken, als ich es angezogen habe. Als passende Musikuntermalung will ich es euch natürlich nicht vorenthalten. xD

Freitag, 19. November 2010

[OOTD] Yes or no?

Ich hatte vor einigen Tagen zum ersten Mal seit bestimmt 2 Jahren mal wieder was bei H&M gekauft, bzw. in diesem Fall bestellt. Die hatten nämlich eine tolle Strickjacke mit gerafften Puffärmeln, die mir sehr gefallen hat. Leider war sie dann in schwarz schon ausverkauft, aber Leopard geht doch eigentlich auch immer. *g*
Nun kam sie die Tage an und heute habe ich sie endlich angezogen. Ich war mir nicht sicher wozu ich sie am besten tragen könnte, also habe ich mir was aus meiner vorvorletzten Evans-Bestellung geschnappt die letzte Woche irgendwann an kam. Mir gefiel es dann auch eigentlich ziemlich gut und ich dachte mir so "Hey das sieht doch ganz schick aus!". Dann habe ich allerdings den Fehler gemacht und dem Mann ohne Namen das Ganze präsentiert und der machte dann einen eher unbegeisterten Eindruck und sagte "Hm. Ich weiß nicht." (Grr.)
Natürlich habe ich es doch angelassen, aber ich frage trotzdem mal. Was sagt ihr? "Cool" oder "Hm"? ;)

Und ja ich lache! ;)

Cardigan: H&M BIB
Dress: Evans
Leggings: Asos Curve
Boots: Evans

Es ist übrigens wirklich erstaunlich, bis auf die Strickjacke ist jedes Teil das ich trage (auch die die man nicht sieht ;)) aus England bestellt.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Beth Ditto Collection

Endlich komme ich mal dazu meine neuesten Schätze aus der Beth Ditto Kollektion von Evans zu präsentieren. Die lagen nämlich schon eine Woche hier, aber da wir ja in Disneyland waren und ich danach noch krank wurde, hat es etwas gedauert. Ich habe auch noch eine Strickjacke, die kriegt ihr eventuell morgen zu sehen. ^^
Ich scheine ja eine der wenigen zu sein, die die zweite Kollektion bevorzugen. Viele fanden die Erste ausgefallener und kreativer, für mich war sie immer zu "crazy" und flippig, das war nicht so mein Stil.


After my Disneyland trip and being sick this week I can finally show you some of the things I bought from the Beth Ditto collection from Evans. I bought the short cardigan with the glittery hearts, which I truly love, like the two dresses I bought. maybe you'll see this tomorrow. ^^
I seem to be one of the few who like this second collection more than the first one. While most say that this one is not as "out there" ad creative as the first, I found much more things I like. The first one was just too out there for me and just not my style. 

Kommen wir zuerst mal zu dem Kleid, das mir aus der Kollektion am besten gefallen hat. Naja neben dem rot-schwarzen Zick-Zack-Kleid, das ja irgendwie sofort ausverkauft war und dem ich immer noch hinterher trauere. 
Jedenfalls war ich gleich sehr angetan, weil es so hübsch klassisch ist. Es hat diesen tollen Kragen und dann hat es natürlich Punkte, Punkte sind prinzipiell ohnehin erst mal toll. ;)
Wegen der Länge war ich zunächst etwas verwirrt, an Beth Ditto war es extrem kurz, bei mancher Bloggerin ging es dann bis zum Knie. Also habe ich mich da überraschen lassen und ich muss sagen, es ist schon recht kurz an mir (1,74m) auch wenn es auf dem Bild irgendwie gar nicht so aussieht. Aber es ist noch nicht so kurz, dass ich es nicht tragen würde. ;)

First I'd like to show you the dress I liked most. Well besides the red-black zigzag-dress which was sold out much too fast. I'm still sad because I couldn't get it.
Anyway, I liked it immediately because it looks so classy with it's pretty colour and of course because of the dots. I love polkadots in general! 
I was somehow confused because of the length of the dress. On Beth Ditto it looked really short, but on different bloggers it almost covered the knees. On me (I'm 1,74m) it is pretty short, though it looks differently on the picture. Well it's not too short to wear. ;)


Es ist obenrum ein bisschen weit, aber nicht zu dramatisch. Irgendwie war es mir dan auch etwas zu schlicht, zum Glück hatte ich noch einen gut passenden Gürtel. Jetzt suche ich nach einem roten Lackgürtel! :D

It's a bit wide at the bust, but that's not too bad. As you can see I'm wearig it with a belt, because it somehow looked a bit plain. I have to find a red patet-leather belt! :D


Das zweite Kleid liebe ich auch sehr, auch wenn ich überrascht war, wie dünn doch der Stoff ist. Getragen stört das aber gar nicht und der Schnitt ist einfach der Hammer! Ich liebe es wie es meine Kurven betont. ;)
Weil es keine Ärmel hat, habe ich es mit einer Strickjacke kombiniert, ich bin nicht so gern ärmellos.

I love this second dress, too. Though I was surprised how thin the fabric is, but when you wear it, it's alright. I just love how flattering it looks on my curves! Because it has no sleeves, I'm wearing it with a cardigan.


Überraschung, es hat Taschen! :D
Surprise! It has pockets! :D

So what do you think? :D


Edit: I know, I'm not smiling on these pictures. (Hello Raine, hello Christian!) There are many blurry pictures on which I do. I need a new photographer..... ;)