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Sonntag, 11. Mai 2014

OOTD: Rise like a phoenix

Ok, der Titel hat nicht so viel mit dem Outfit zu tun, aber immerhin war gestern der Eurovision Song Contest (mein höchster Feiertag im Jahr) und Conchita Wurst hat vollkommen verdient gewonnen. Conchita hatte ich ja schon damals ins Herz geschlossen, als sie gegen die grauenhaften Trackshittaz verloren hat und die dann für Österreich einen (ebenfalls verdienten) letzten Platz geholt haben. Dieses Jahr war Österreich schlauer und spätestens bei ihrem ersten Auftritt war dann auch klar, dass Conchita einfach gewinnen muss. Das Publikum in der Halle hatte wahrscheinlich genauso eine Gänsehaut wie ich und hat sie lautstark unterstützt. So ganz glauben, dass sie tatsächlich gewinnen würde, konnte ich nicht, dazu gab es im Vorfeld zu viele ekelhafte homo- und transphobe Kommentare und ich versteh einfach nicht, wie Menschen zu so einer beschissenen Meinung kommen und sich anmaßen, über andere zu richten. ABER weil eben doch ein bisschen Hoffnung besteht für die Welt und weil es doch kleine Schritte in die richtige Richtunge gibt und weil Conchita einfach so verdammt gut war und so charmant, charismatisch und generell toll ist, hat sie gewonnen und ich bin mehr als glücklich.
Meine Unterstützung habe ich dann in Form von Liebe in die Welt getragen. ;)
Es gab natürlich auch noch andere tolle Beiträge. Sehr verliebt war ich in die italienische Kandidatin Emma Marrone, die leider viel zu wenig Punkte bekommen hat, aber mit Abstand dafür das beste Outfit hatte. Griechenland und Frankreich haben mir auch sehr viel Spaß gemacht und Israel ist leider unverdient im Semifinale ausgeschieden. Polen hatte ebenfalls ein tolles Lied, aber ich wünschte sie hätten den ganzen sexistischen Brüstekram einfach weggelassen.
Nun aber genug der Vorrede und auf zu meinem Outfit von gestern. Dazu habe ich jetzt auch gar nicht mehr viel zu sagen.Die 90er kommen ja zurück und irgendwie finde ich das besser als ich sollte. Aber hey, wenn eins dabei solche coolen Outfits tragen kannst, dann ist das doch ein Grund zur Freude. ;)

Shirt: Asos Curve / Skirt H&M+ / Leggings: New Look Inspire / Shoes: Deichmann / Hat: C&A / Earrings: Claire's / Lipstick: MAC Punk Couture



Freitag, 20. Dezember 2013

PINK!

Ich habe in den letzten Jahren einen kleinen Farbmarathon hinter mir. Jahrelang war ich auf der Suche nach dem perfekten Arielle-Rot (Kinderfilme prägen eben doch), hatte ich sie zwischenzeitlich braun, rotblond, kupferfarben und dann wurde mir irgendwann langweilig und ich war türkis, lila, weinrot, petrol, dunkelrot etc. Aus einem mir unerklärlichen Grund (*hust*) kam dann letztens nach dem Mal rot färben grün zum Vorschein, was mich noch nicht sonderlich beunruhigt hat, bis es auch beim blondieren immer noch da war. Das stimmt nicht gerade fröhlich, wenn eins eigentlich auch rosa Haare abzielt.
Ich war dann sogar noch beim Friseur, damit die mir die Haare mal ordentlich blondieren und wurde noch grüner. Die Friseurin war etwas aufgelöst, aber ich habe mich halt einfach damit abgefunden grün zu bleiben. Da ist aber bereits eins Dose Pastel Pink Directions zu Hause hatte, habe ich die einfach mal aufgetragen. War leider viel zu hell und kaum sichtbar, aber mit der nächsten Dose (Carnation Pink) wurde es dann viel besser. Noch einen Hauch zu blass und an den ehemals grünen spitzen ein bisschen orange (fragt nicht...), aber schön. Jetzt wollte ich es etwas knalliger und habe einen Teelöffel Flamingo Pink dazu gemischt. Das Ergebnis ist nett, aber mir zu knallig, ich wollte es lieber Richtung Zuckerwatte. Stattdessen ist es


Zum Glück wäscht es sich ja schnell aus. Lange Rede, kurzer Sinn - hier meine momentane Haarfarbe. (Falls ihr die noch nicht von Instagram kennt.)


Übrigens freue ich mich gerade darüber, dass ich meine schön bunten Haare wohl nicht dem gesellschaftlichen Druck opfern muss, für irgendeinen blöden Job, den ich wahrscheinlich eh hasse und nur aus Geldgründen mache. Mit bunten Haaren ist eins ja gleich viel weniger seriös und leistungsfähig etc pp. (Gerade hier im spießigen Ba-Wü...) Aber, wenn alles klappt (sprich die Finanzierung, es fallen nämlich monatliche Gebühren an), besuche ich ab März eine Modeschule und kann ich dann (wenn noch mehr alles klappt) ab Ende 2016 staatlich geprüfte Modedesignerin nennen. Das isn Ding, oder? Wenn noch mehr alles klappt (wir sind langsam im Bereich von "Wunschtraum") kann ich euch dann irgendwann meine eigene Plus Size Mode präsentieren. Und da wird nix langweilig oder "vorteilhaft". Muahaha! (Aber bis dahin dürft ihr mir gern die Daumen drücken.)

Sonntag, 17. Februar 2013

Der Keiderdrache aka meine Kleiderschrank-Inventur

Nachdem ich ein bisschen verschlafen hatte, dass ich an der Reihe bin (mal wieder typisch für mich...), kommt jetzt endlich mein Post dazu!
Die Idee kam bei Twitter auf und die anderen Beiträge könnt ihr bei Amélie, Katrin, Steffi, Jenny  und Mia sehen.
Ich muss sagen, dass ich prozentual gesehen wirklich viel von meinem Geld für Kleidung ausgebe. Bei weitem den größten Teil sogar. Es gibt einfach immer irgendwo ein Teil, das ich gerne haben möchte, nicht in Deutschland versteht sich, aber bei New Look und Asos könnte ich einfach Unsummen lassen. Darum platzen meine Kleiderschränke auch aus allen Nähten.
Mia hat das ähnlich beschrieben, es ist zum Teil das Gefühl, dass man so ein hübsches Teil einfach nicht mehr bekommt und es jetzt haben MUSS. Wenn ich überlege, dass ich den Großteil meines Lebens absolut unzufrieden mit und in meiner Kleidung war... Als dicker Teenager in den frühen 90ern hatte man wirklich extrem wenig Auswahl und das prägt. Manchmal komme ich mir vor wie ein Drache, der statt eines Goldschatzes Klamotten an sich rafft und dann darauf sitzt und nichts mehr hergeben will. Wobei ich immerhin noch ab und an aussortiere. ;)
Andererseits bin ich natürlich ziemlich eitel, habe das Privileg fast mein ganzes Geld für Unfug ausgeben zu können und liebe Mode. Außerdem ist mein Kleiderschrank ein bisschen ein Sparbuch für mich, wenn ich mal für irgendwas Geld brauche, verkaufe ich einfach was davon. (Ja, ich bin seltsam. ;))

Jetzt aber mal zum wichtigen Teil dieses Posts:

Meine Sachen sind auf zwei Kleiderschränke mit zusammen 2,80m verteilt, wobei der obere Teil des Kleineren Bettwäsche und Handtücher beherbergt. Ordnung herrscht da eher weniger und weil ich zu faul zum Bügeln und Falten bin, hängen die meisten Teile auf Bügeln. Außerdem habe ich noch eine Taschenkommode, in der auch meine Badeanzüge/Bikinis, ein paar Leggings, Handschuhe etc. verteilt sind. Schuhe sind im Moment in Sammelboxen unterm Bett und noch in Umzugskartons, weil wir ja hier keinen tollen Wandschrank haben und noch Schuhregale fehlen. Daher schätze ich die Schuhe zum Teil, weil die Kartons noch schön gestapelt hinter der Schlafzimmertür stehen.

Ich muss allerdings sagen, dass ich gedacht hätte, es wäre mehr, weil eben alles vollgestopft ist.

Kleider (& Tuniken): 83
Röcke: 28
Blusen/Hemden: 16
T-shirts: 30
Tops: 7
Pullover/Langarmshirts: 23
Oberteile: 12
Jumpsuits: 2
Hosen: 2
Jeans: 15*
Shorts: 3
Leggings: ca. 16
Strumpfhosen: unzählbar & viele Fehlkäufe
Shrugs: 4
Strickjacken: 10
Jacken/Mäntel: 16
Überwurfjacken/Kimonos**: 4
Blazer: 2
Schuhe: 70-90
Gürtel: 15
Bodies: 2
Bikinis/Badeanzüge: 6
Taschen: 60-70***
Schals/Tücher: ca 15

* darunter auch einige die nicht mehr/im Moment nicht richtig passen
** mehr oder weniger durchsichtige Jacken wie z.B. diese, diese oder diese
*** geschätzt, hatte ich vor ein paar Monaten mal gezählt  

Ich wollte eigentlich noch Fotos von den Schränken von außen machen, aber zum Einen ist das Zimmer noch nicht ganz fertig und zum Anderen ist auch nicht aufgeräumt. Ich bin halt nicht so ordentlich. :D So könnt ihr aber mal sehen, dass es Zeit wäre auszusortieren (NEEIIIINN!!) oder für größere Schränke (!!).


Ich weiß gar nicht wer jetzt dran ist, oder war ich schon das Schlußlicht?

Mittwoch, 30. Januar 2013

Sam

Nachdem unsere Katze ja im November gestorben ist, war es hier doch ganz schön leer. Natürlich liegt das zum Einen daran, dass ich sie vermisse, zum Anderen fehlt aber ganz einfach auch ein kleines plüschiges Wesen das durch die Wohnung tapert kuscheln will und einem vielleicht auch mal auf die Nerven geht. (Unsere Miez war ganz groß darin den Plagegeist zu spielen. <3) Der Mann hat ja noch mehr Zeit mit ihr verbracht als ich, ich habe sie ja erst kennen gelernt, als sie schon 2 1/2 war und während für mich schnell fest stand, dass in meinem Herzen schon Platz für eine andere Katze war, brauchte er noch ein bisschen länger. Ich habe also schon eine Weile Homepages von Tierheimen in der Umgebung gesucht und durchstöbert.

Da ich mich hier noch nicht auskenne und dachte Esslingen wäre wesentlich näher an Heidelberg (Wehe ihr lacht! Geographie war noch nie meine Stärke, eigentlich interessiert mich meistens auch nicht wo was liegt, das kann man ja leicht rausfinden, wenn man muss...) und weil deren Homepage wesentlich besser organisiert ist als die meisten anderen, bin ich irgendwie daran hängen geblieben. Eine Katze im Internet zu finden, ist natürlich typisch für mich... Zunächst hatte ich ein Auge auf einen Perser-Mix geworfen, der aber schnell adoptiert wurde und eigentlich fand ich ja alle Katzen süß (verhängnisvoll, wenn man im Tierheim ist und am liebsten alle in seine Tasche stopfen und mitnehmen würde). Sam hatte ich auch schon gesehen und fand ihn ganz niedlich.

Trotz viel Gemecker hat sich der Mann dann auch mal auf der Seite umgesehen und hatte ihn auch ins Auge gefasst. Auch weil er schon seit Mai im Tierheim war und obwohl er ja eigentlich keine Katze mehr wollte. (Das habe ich übrigens noch vor nicht mal einer Woche gehört und zwar ziemlich vehement....) Freitag kam ich dann ins Wohnzimmer und aus unerfindlichen Gründen war die Seite des Tierheims auf seinem Laptop geöffnet. Mit Sam.
Der ist nämlich Tier des Monats und seine ganze traurige Geschichte lang und breit aufgeschrieben. Fundkatze, 10-12 Jahre alt, Beckenbruch, Nierenleiden, leidet im Tierheim, weil es dort natürlich eh schon nicht ideal ist und weil er ein Einzelgänger ist und die anderen Katzen ihm zu schaffen machen. Ich hatte jedenfalls ein Tränchen im Auge.

Wir mussten uns dann nicht mehr so groß absprechen und ich habe im Tierheim angerufen, wo man mir dann gesagt hat, dass er noch ein Problem hat, von dem auf der Seite nichts stand. Er ist nämlich nicht ganz stubenrein. Das kommt bei nierenkranken Katzen an sich schon öfter vor und die Tierheimangestellte meinte dann, dass sie vermute dass es auch etwas mit seiner durch den Beckenbruch eingeschränkten Bewegungsfähigkeit zu tun habe und er sich deswegen nicht richtig hinhocken könne, sondern dabei in Bewegung bleiben müsse. Wir werden das wohl noch genauer herausfinden und dann dementsprechend schauen was man machen kann.

Das war natürlich schon ein kleiner Schock, wenn mal ein bisschen was auf dem Boden geht, ist das noch halb so schlimm, kann man ja weg machen, aber auf Sofa und Bett wäre es schon weniger toll. Nachdem wir nun ein bisschen darüber gebrütet haben und ein paar Katzenpipiabwehrstrategien entwickelt haben, wollten wir Sam dann mal perönlich kennen lernen. Natürlich suchen wir uns wieder die schwierigen Fälle raus, irgendwie haben wir da ein Händchen für, aber wenn man einer Katze, die sonst vielleicht noch traurig im Tierheim stirbt, weil alle lieber eine junge und gesunde Katze haben wollen, ein neues Zuhause geben kann, dann kann man auch ein paar Mühen in Kauf nehmen.

Nun sind wir gestern die 130km hingefahren (...) und haben Sam kennen gelernt. Er hat sich direkt von mir streicheln und unterm Kinn kraulen lassen und wirkte ganz entspannt. <3 Jedenfalls bei mir, eine andere etwas aufdringliche Frau die da war wollte er kratzen, nicht ganz zu Unrecht...
Natürlich musste noch etwas blödes passieren, ich habe mich nämlich spontan in eine blaue Britisch Kurzhaarkatze 2 Käfige weiter verliebt, die direkt zu mir kam und mich angemauzt hat. Ich hätte sie auch wirklich gern adoptiert, aber nachdem ich den ganzen Tag darüber nachgedacht habe, habe ich mich entschieden sie nicht mitzunehmen, weil sie sicher schnell ein schönes Zuhause findet und dafür lieber dem Sorgenkind eine Chance zu geben. Am allerliebsten hätte ich ja Beide genommen, leider mag Sam keine anderen Katzen. :(
Jetzt freue ich mich allerdings darauf, dass wir unseren hübschen Problemkater gegen Ende der Woche abholen und hoffe er lebt sich hier gut ein und wir bekommen sein Pipi-Problem in den Griff, oder schaffen es zumindest dass er es wirklich auf seine Klo-Umgebung beschränkt. Zum Glück haben wir da auch ein paar Ideen. Ihn zurück zu bringen wäre sonst die einzige Option und das will natürlich niemand. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir das schon hinbekommen und dass wir ihm ein schönes Zuhause bieten können, egal ob es noch Monate oder Jahre sind.


Oh und da ich ein Spielkind bin, träume ich davon, dass er mich Fotos machen lässt, auf denen er einen kleinen Fez trägt (denn die sind cool) oder einen kleinen Zylinder. Ich bin auch sicher, dass ihm eine kleine Fliege wunderbar stehen lässt, aber ich will ihn auch nicht ärgern. Jedenfalls hab ich ihm virtuell schon mal einen Zylinder verpasst. Er sieht direkt aus wie ein kleiner Gentleman. Vielleicht sollte ich ihn umbenennen. Sir Samuel von Katz. ;)

Samstag, 13. Oktober 2012

Neue Haarfarbe

Eigentlich wollte ich auf dem Foto ja nur meinen neuen Lippenstift (Rival de Loop Nr 19, tieversuchsfrei!) einfangen, aber so kann man auch meine neue Haarfarbe sehen. Rubine von Directions. Ist natürlich total geplantes Dip-Dye und nicht etwa fleckig blondiert *hust*
Ich hadere übrigens wieder sehr mit meinen Haaren. Eigentlich will ich sie ja wachsen lassen, aber meine Geduld ist nicht so ausgeprägt und bis sie eine ordentliche Länge erreicht haben, wird sicher noch mindestens ein halbes Jahr vergehen.
Außerdem träume ich schon länger von einem Pixie-Cut mit langem Pony vorne. So in etwa. Wäre natürlich super pflegeleicht und ich könnte blondieren/färben bis zum Abwinken. Zwickmühle. Im Prinzip würde es fast so aussehen wie auf dem Foto nur nicht als Zopf sondern richtig kurz. An Halloween geht es übrigens zum Tätowierer, zurück komme ich dann mit einem Dark Mark auf dem linken Unterarm. Leider ist der Mann in Mannheim und ich muss alleine hin. :(

(Sorry für's Blackberry-Foto.)

My new haircolour and my new beloved purple lipstick. <3 I'm still thinking about cutting my hair short and getting a pixie-cut with bangs. A bit like on the picture, but cut short not with a simple ponytail. On the other hand I want to have long hair. I'm too impatient for this...
On Halloween I'll finally get my Dark Mark tattoo.  I'm afraid I'll have to go alone, as my hubby will not be in town and no one seems to have time.

Freitag, 5. Oktober 2012

Dick. Dick, dick, dick.

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meiner Freundin unterhalten. Es ging darum, dass wir beide eine Abneigung gegen verniedlichende Begriffe des Dickseins haben. Die Liste an Scheusslichkeiten ist lang. Es fängt an "mollig" über "pummelig", "kurvig" und geht weiter zu gruseligen Verniedlichungen wie "Pummelfee", "Moppelchen" oder "Rubensengel".
Ich für meinen Teil finde das ganz schlimm. Warum lässt man sich allzu willig in so eine harmlose Kuschelecke drängen? In erster Linie ist man doch ein Mensch, eine Persönlichkeit und das Dicksein gehört nun einmal zu den Merkmalen dazu. Warum muss man das verniedlichen und möglichst harmlos klingen lassen? Warum dieser Reflex, der direkt einsetzt? Weil man sich als dicker Mensch unmöglich wohlfühlen kann und selbstbewusst zu dem stehen kann was man ist? Warum die Scheu das Kind einfach beim Namen zu nennen?

Als ich mein Abi nachgeholt habe, hatte ich dort einen Lehrer, der geschielt hat. Irgendwann war ein Schüler mal etwas irritiert und der Lehrer sagte dann einfach nur in ruhigen Tonfall: "Ja, ich schiele. Ich weiß." Im ersten Moment war ich etwas erschrocken, bis mir klar wurde, dass das ziemlich unsinnig ist. Jeder hat gesehen, dass der Mann schielt. Er wusste es, wir wussten es, er wusste, dass wir es wussten. Der Mann schielt allerdings nicht nur, er ist auch noch ziemlich intelligent, gebildet und neigt zu Sarkasmus. Alles Eigenschaften die zu ihm gehören. Ebenso wie das Dicksein u.a. eben zu mir gehört. Das muss mir nicht immer gefallen, aber es ist eben so. (Ich neige durchaus manchmal zu Selbstzweifeln, weil ich so unheimlich faul bin, oder weil ich zwischenmenschlich total inkompetent bin, oder auch manchmal weil ich irgendwas an meinem Körper nicht mag, kommt alles vor.)
Wer würde denn von sich sagen "Ach ja, ich bin ja ein Vierauge, hihi." Anstatt einfach zu sagen, dass er eine Brille trägt? Warum auch?

Indem man die Dinge einfach ganz schnörkellos beim Namen nennt, gewinnt man auch Macht darüber. Eine Sache die bei englischsprachigen Bloggern schon sehr viel verbreiteter ist. Man nimmt den Leuten, die einen verletzen wollen auch jede Menge Wind aus den Segeln. Ein "Ich bin dick, ja und?" macht viel unangreifbarer als wenn man verschüchtert in der Ecke steht und versucht harmlos zu wirken. Dicke Menschen sind (genau wie alle anderen) nicht automatisch harmlos und bemitleidenswert, warum also unter Wert verkaufen?

Um mal Tyrion Lannister, einen meiner absoluten Lieblinge bei Game of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer zu Wort kommen zu lassen.



In diesem Sinne: Steht dazu wer und was ihr seid.

Wenn ihr das nicht eh schon getan habt, lest übrigens auch Katrins großartigen Post darüber, wie sie mit Beleidigungen umgeht.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Heidelberg/Mannheim

Ganz spontan und kurzfristig war ich die letzten Tage in Mannheim. Donnerstagmittag rief hier nämlich jemand von der Firma des Mannes an, der Vater seines Kollegen läge im Sterben und er würde verständlicherweise jetzt so schnell es geht nach Hause fahren wollen. Ob er nicht einspringen könne, quasi sofort. Er könne mit einem Dienstwagen fahren und mich doch bei der Gelegenheit gleich mitnehmen, damit ich mir die Gegend dann auch mal anschauen könne. Das war eh geplant, bevor man sich entscheiden kann ob man irgendwo hin zieht, sollte man im Idealfall auch wissen was einen erwartet. Allerdings sollte es erst nächste Woche los gehen und nicht so kurzfristig, aber da das nun mal einerseits ein Notfall war und ich auch Zeit habe, ging es dann schnell ans Kofferpacken und wir sind dann gegen Mitternacht in Mannheim am Hotel angekommen.
Am nächsten Tag haben wir uns dann erstmal kurz die Stadt angesehen (der Mann musste ja arbeiten) und ich habe mir dann die nächsten zwei Tage damit vertrieben, dass ich die Stadt alleine erkundet habe. Ich muss sagen, Mannheim ist ganz nett. Eigentlich ist es gar nicht so anders als hier, nur dass ein paar barocke Bauten rumstehen. Es gibt ganz hübsche Ecken und auch welche die ich mir lieber nicht so genau ansehen möchte.

Gestern allerdings waren wir dann in Heidelberg und haben uns beide sofort verliebt. Das ist so eine unheimlich schöne Stadt, ich hätte tatsächlich wenig Skrupel sofort umzuziehen. ;) Das Problem ist nur, dass die Mieten dort echt teuer sind. Noch teurer als in Mannheim. Gut, ich bin die unheimlich günstigen Preise in Gelsenkirchen gewohnt, aber der Quadratmeterpreis in HD ist doppelt so hoch wie hier. :/

Wie dem auch sei, ich denke doch, dass wir umziehen werden. Der Mann hat keine Lust immer unterwegs zu sein und im Hotel zu leben und ich würde ihn ab und an auch gerne mal zu Gesicht bekommen.
Erste Wahl wäre natürlich Heidelberg, wenn es denn irgendwie geht (die ersten zwei Jahre würde die Firma die Mehrkosten übernehmen, aber man muss ja langfristig denken), ansonsten vielleicht in einem Mannheimer Stadtteil in dem es sich aushalten lässt, mit viel Altbau.


This post is about the fact, that we might move to Mannheim or Heidelberg. I've spend the last couple of days there and fell in love with Heidelberg. With Mannheim not so much but it's alright. The problem is, that flats are much more expensive than here, especially in Heidelberg which is really sad. But we'll try to find a flat there if not in a nice old house in Mannheim.

Der Wasserturm in Mannheim, super Orientierungspunkt.
 
Das ist so typisch Mannheim. Eine alte hübsche Fassade und direkt daneben so eine scheussliche Spielhalle

 Eine Seitenstraße in Heidelberg.

 Das Haus ist von 1592! <3

Die Innenstadt von HD.

Sonntag, 1. Juli 2012

The power of the Internet

Sorry, ich bin gerade zu faul den Post zweisprachig zu verfassen, aber ihr könnte doch alle Englisch.  ;)

One reason I love the internet is, that it has given me so much confidence, courage and support. Well not the internet as a whole, but all the lovely, beautiful, clever and strong fat ladies with their blogs who showed me that it's to okay to be fat, confident and proud. So thanks to all of you, you're a huge inspiration!

There is one photo that shows my progress over the last few years and I like to share it with you.


On the left is a swimdress I bought about 4 years ago. I wanted to hide my belly, my rolls and my bum, because I thought it had to be this way.
On the right is actually a bikini (or fatkini, which I prefer) I recently bought at Evans (on sale and super cheap!). I wouldnt even think about wearing  a bikini before, but now it just feels like "well, why not?".
That whole fatkini-thing started with the awesome, wonderful and pretty Gabi who posted photos of herself in a bikini on her blog and suddenly many others did too. Though there will probably never be a picture of me in this bikini on my blog, but thats just because I don't want pictures of me in swimwear to be online at all. (Sorry. ;))
But I don't feel the need to hide my rolls anymore or my bum. And why should I? I'm not here to please anybody and I can do what I want when it comes to how I dress myself, right? Let's just rock the fatkinis, girls!

xx

Sonntag, 17. Juni 2012

Still alive

Es ist schon wieder so unglaublich lange her, seit ich das letzte Mal gebloggt habe. Die Gründe sind immer dieselben: keine Lust, kein Thema, kein Elan. Aber ich will euch mal ein kleines Update geben, was in den letzten Wochen so passiert ist.

ESC

Der ESC ist ja für mich sowas wie der höchste Feiertag im Jahr. Eine lang gehegte Tradtion die bei mir irgendwo zwischen Nostalgie, Ironie und ernsthafter Begeisterung liegt. Ich hatte meinen kleinen erlesenen Freundeskreis zu Besuch. Sprich eine Mädelsrunde mit einem Mädchen ehrenhhalber. Wir hatten uns vorher schon darauf geeinigt, dass ich mein unheimlich tolles Pailettenkleid vorführe (eine meiner Karrierewünsche wäre Sängerin in einer schummrigen Bar, wenn ich nur singen könnte.... Jedenfalls würde ich dann so etwas tragen) und Anni und Lady Saville das ebenfalls anprobieren wollten. Alle waren ähnlich begeistert wie ich von diesem Glitzertraum und meine "ich habe keine Ahnung wo ich es tragen soll, aber ich MUSS es im Schrank haben"-Einstellung wurde bestätigt. :D Es gab dann noch Mädchengetränke wie Erdbeersekt und Pina Colada Sektcocktailzeug (das hauptsächlich der Cousin und meine Wenigkeit vertilgt haben), Knabberkram und jede Menge ungerechte Punkteverteilung (wir hatten Punktekarten von der ESC Seite), die je nach Attraktivität der (männlichen) Teilnehmer stark variieren konnte. Ich erinnere mich gut, an meiner Begeisterung für den griechischen Teilnehmer sich ins unermessliche steigerte, weil mir sen Bauch so gut gefallen hat. Es war jedenfalls ein sehr toller Abend, der unbedingt in den Semesterferien wiederholt werden muss. Schon alleine, weil ich noch ein paar Flaschen Sekt übrig habe...

Absturz

Ganz im Gegensatz dazu hatte ich diese und auch letzte Woche seit langer Zeit mal wieder einen ziemlichen Durchhänger. Freitag wollte ich eigentlich mit zu einem Live-Hörspiel fahren, auf das ich mich sehr gefreut hatte, aber ich hab's einfach nicht geschafft mich dazu zu bringe das Haus zu verlassen. Samstag ging es etwas besser, da war ich ganz kurz mit dem Mann in der Stadt, weil wir noch einige Sachen besorgen mussten. Wenn ich nur irgendwo bin wo ich mit niemandem interagieren muss geht es noch, vor allem wenn ich mit dem Mann unterwegs bin. Aber Sonntag bin ich schon wieder sehr versumpft und ich war dann die ganze Woche nicht in der Uni. Mittwoch hatten wir dann ein Referat, da musste ich natürlich hin. (Dazu komme ich gleich noch...) Langsam geht es wieder, aber das war wirklich nicht schön. So eine schlim me Phase hatte ich schon lange nicht mehr, dieses Jahr lief es bisher eigentlich ganz gut. Na gut, außer während des Umzugs, aber da war es hauptsächlich Stress. Jedenfalls habe ich es mal wieder geschafft und was ziemlich verbockt, schlimm. :/

Das Referat in dem ich nur 10 Sätze gesagt habe

Mittwoch hatte ich dann mein bisher bizarrstes Uni-Erlebnis. Vor uns gab es noch ein anderes Referat und die Dame hat es geschafft ziemlich zu überziehen. Als wir dann dran waren wurde ich auch direkt nach einer knappen Minute vom Dozenten unterbrochen, ob wir nicht den Biographieteil kürzen könnten, wegen der Zeit und so. Fand ich schon doof, aber naja. Dann wolle ich eine Überleitung zusammen zimmern, die der Dozent dann total zerpflückt hat, dann kam meine Mitreferentin dran, die dann auch halbwegs alles sagen durfte. Dann war ich wieder dran, aber das was ich vorbereitet habe, wollte der Herr nicht hören. Ich wusste schon, dass er immer auf etwas bestimmtes hinaus wollte, aber ich hatte gedacht auf alles vorbereitet zu sein, nicht allerdings darauf, dass ich meinen gesamten Punkt nicht mehr ausführen konnte. Er kam dann nachher zu uns und meinte "Ja, ich weiß das war brutal..." Danke auch. -_-
Man könnte uns vorwerfen, dass wir vorher nicht in der Sprechstunde waren, aber normalerweise wollte er immer auf etwas hinaus, das ich eigentlich abgedeckt hatte, dieses Mal nicht. Hilfreich wäre aber auch, dass man einfach die Sitzungen unter einer Überschrift zusammen fasst. Naja.
Die Kommilitoninnen, mit denen ich noch geredet habe, fanden sein Verhalten auch sehr seltsam und auch nicht korrekt. Ich stand jedenfalls die ganze Zeit vorne und dachte mir "Äh was passiert hier gerade??"


Mannheim

Die Firma in der der Namenlose arbeitet hat seit einigen Monaten ja einen anderen Stadort. Bisher war es so, dass diejenigen die dort gearbeitet haben, dann immer im Hotel übernachtet haben. Jetzt soll es aber so sein, dass die Leute sich dann da unten wirklich niederlassen. Eigentlich würden wir das gar nicht weiter in Betracht ziehen (was soll ich denn da in der "Provinz", wo es doch im Ruhrgebiet so super ist?), aber es gibt natürlich einige Vorteile.
Zum einen hat die Firma hier einen großen Auftrag verloren, was über kurz oder lang dazu führen könnte/wird, dass man irgendwann Sonntagabend das Haus verlässt, irgendwo in Deutschland arbeitet und erst Samstagmorgen wieder nach Hause kommt. Das ist natürlich absolut kein Zustand. Direkt zu sagen, dass wir nun umziehen, wäre aber auch nicht optimal, weil da eventuell Ersatzaufträge gefunden werden und dann bleibt am Ende alles so wie bisher und wir sitzen dahinten in Mannheim und ärgern uns. Wenn wir jetzt zu lange zögren, könnten sich natürlich dann andere dafür entscheiden umzuziehen und dann sind alle Plätze belegt. Außerdem könnte es später auch noch andere Standorte geben und Berlin oder Hamburg wären natürlich ungleich viel toller.
Außerdem hätte ich in Mannheim ein Problem mit der Uni, denn keine im Umkreis bietet meine Fächer an, die nächste Möglichkeit wäre Frankfurt und dahin müsste ich jeden Tag eine Stunde ICE fahren. :/
Wie man sich auch entscheidet, es könnte falsch sein. Vertrackte Situation.

Dienstag, 3. April 2012

[OOTD] Pony & Union Jack

Ich wollte ja schon länger eine neue Frisur haben. Mit Pony und irgendwie Richtung 60er gehend. Samstag habe ich dann spontan beschlossen am nächsten Tag den verkaufsoffenen Sonntag auszunutzen und zum Friseur zu fahren. Der hatte auch offen, hat aber keine Haare geschnitten sondern nur Zeug verkauft und beraten. So kann man natürlich auch ausdrücken, dass man keine Lust hat am Sonntag zu öffnen... ;) Heute habe ich es dann nochmal in Angriff genommen und bin hin. Zwischendurch dachte ich "Nee, das steht dir nicht, lass doch so..." Aber der Namenlose meinte dann sehr weise, dass ich das so nie wissen werde, also hab ich beschlossen eben damit zu leben wenn es Mist wird und ihn auswachsen zu lassen.
Jetzt bin ich froh, dass ich da war, denn ich finde es ganz toll! Ich muss zwar noch üben, dass er auch ordentlich liegt, was bei meinen Locken etwas fummelig ist, aber das wird schon. :D


Und wo wir gerade dabei sind, noch ein kleines OOTD. Heute kam nämlich dieses bezaubernde Union Jack Mesh Top hier an und ich musste es direkt mal anziehen. Ich glaube das ist auch der erste und einzige Outfitpost mit Jeans. xD

Oberteil & Spaghettitop: Forever21+ / Jeans: Style369 / Schuhe: alte Fake-Chucks mit Sternchenschnürsenkeln

Dienstag, 13. März 2012

Fotogen?

Fotos mögen mich nicht und Kameras auch nicht. Das ist mir mal wieder aufgefallen, als ich meine Festplatte durchstöbert und dabei ein Foto vom Namenlosen und mit von vor 2 Jahren gefunden habe. Wir sind da übrigens gerade im Phantasialand.
Entstanden ist es ungefähr so: "Ich mach mal ein Foto!" - "Was?" - Knips.
Das Foto danach sieht dann ordentlich aus (auch wenn ich in dem Winkel aussehe wie Jabba the Hut) aber irgendwie auch weniger lustig.

Isser nich bezaubernd, wenn man ihn einfach unvorbereitet knipst? xD

 <3

Samstag, 31. Dezember 2011

Mein kuscheliges baldiges Wohnzimmer

Ich plane ja fleißig (wie man sieht, immerhin ist es 4 Uhr morgens und ich wollte eigentlich schon vor 1 1/2 Stunden im Bett sein) und habe mittlerweile ein Konzeopt für das Wohnzimmer.
Es soll ein bisschen aussehen wie eine Mischung aus Amelies Wohnung und ein bisschen wie Gertrude Steins Wohnung in Midnight in Paris. Es soll so aussehen wie sich dieses Lied anhört.



Ist natürlich alles ein bisschen schwierig mit begrenztem Budget. Ich möchte nicht wissen was es kostet eine Wohnung so aussehen zu lassen wie Amelies, obwohl man da eher denkt, dass es alles günstig zusammen gewürfelt ist. Aber alleine die Tapeten würden mich ins Armenhaus bringen. ;)

Ich habe jedenfalls schon ein altes Buffet ins Auge gefasst, das ich ziemlich unbedingt haben möchte. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. ^^

So sieht es aus.


Dazu dann einen passenden Fernsehtisch, für den ganzen Elektronikkram und ein Bücherregal mit Glastüren und Schubladen. Beides dann von Ikea.
Ich überlege auch unten eine Holzverkleidung anzubringen und das alles rot zu streichen. Mit einer hübschen, geschwungenen Abschlussleiste in Gold am besten. :D

Außerdem habe ich, mir vorgenommen quasi als Vorsatz für das nächste Jahr, mir endlich, endlich meine heißersehnte Schweinelampe zu kaufen. Sie wurde mittlerweile auch etwas billiger... Aber wenn ihr mal bei Amazon oder Ebay sucht, werdet ihr erkennen, wieso ich da seit zwei Jahren bloß von träume. Sie ist so toll! <3

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011

Der obligatorische Blogpost am Ende eines jeden Jahres....

Vorherrschendes Gefühl für 2012
Da kommt doch noch was!! (Und hoffentlich nicht der Weltuntergang!) Und ein bisschen Angst, weil ich langsam in die BA-Phase komme...

2011 zum ersten Mal getan?
Ein richtig neues Auto (mit)gekauft. Versucht ohne Fleisch auszukommen. Mit wechselndem Erfolg.

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Ich bin mal wieder geflogen, war super! :D Und meine Haare wieder braun gefärbt.

2011 leider gar nicht getan?
Die Weltherrschaft an mich gerissen, Disney World besuchen und eine Überfliegerstudentin bin ich auch noch nicht.

Wort des Jahres?
"Gna!" und "Hach!" und "Kleiner Drei" (ja, Twitter...)

Zugenommen oder abgenommen?
Erst etwas ab, dann wieder etwas zu.

Stadt des Jahres?
Paris! (wird sie auch immer bleiben)

Alkoholexzesse?
Ich habe in der Weihnachtssitzung eines Seminars nach meinem Referat etwas (mehr) Sekt getrunken, den die Dozentin mitgebracht hatte. Ohne Frühstück, aber da war ich höchstens etwas angeschickert.

Haare länger oder kürzer?
Im Moment eindeutig länger, ich lasse sie wachsen.

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Mein linkes Auge ist um ein halbes Dioptrin schlechter geworden. Also ein biiiisschen kurzsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Nur so viel: Asos Curve ist mein Ruin. Aber immerhin seh ich dann super aus, unter der Brücke....

Krankenhausbesuche?
Umgeknickt, Bänderzerrung, riesiger blauer Fuß, Krücken, erste Uniwoche fast komplett verpasst. Ein Traum.

Verliebt?
In Bücher (Die Stadt der träumenden Bücher und Die Tribute von Panem) und in eine Wohnung.

Getränk des Jahres?
Holländische Cherry Coke vielleicht.

Essen des Jahres?
Irgendwas mit Knoblauch wahrscheinlich!

Most called persons?
Mann. Natürlich, ich telefoniere doch immer noch nicht freiwillig.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Ausgewählten, mir nahestehenden Personen.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem Namelosen und Anni in der Uni. (Die Antwort kann ich auch von 2010 übernehmen.)

Song des Jahres?
Hui, schwierig! Spontan würde ich sagen der Ukulele Song von Amanda Palmer.

CD des Jahres?
Ist das Zaz Album aus diesem Jahr? Wenn ja, dann das.

Buch des Jahres?
Die Tribute von Panem und Die Stadt der träumenden Bücher. (Erscheinungsjahr zählt mal nicht. ;))
City of fallen Angels und Arkadien fällt.

Film des Jahres?
Black Swan! Midnight in Paris! Rapunzel!!

Konzert des Jahres
Ich war beim Eurovision Song Contest! Ha! Mein Traum seit vielen Jahren! :D

TV-Serie des Jahres?
Immer noch True Blood. Außerdem Mad Men, The Big Bang Theory, How I met your mother und Sherlock!

Erkenntnis des Jahres?
Alleine wohnen ist komisch (der Namenlose war ja 2 Wochen zum arbeiten weg), ich ähnele anscheinend sehr meiner Oma und ständig sagen mir Leute ich würde sie mit meinem Geschmack an ihre Oma erinnern. Ich fasse das als Kompliment auf, Omas wissen immerhin noch wie man sich schick und stilvoll anzieht. Naja jedenfalls einige.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Kaputter Knöchel, dass ich doch eher eine gurkige Studentin bin und kein Überflieger. xD

Nachbar des Jahres?
Die Nervnachbarn über uns die ausgezogen sind. Dafür sind neue eingezogen und fast genauso nervig. Arrrgh!

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Die Wohnung zu nehmen! Ich hoffe jedenfalls, das stellt sich auch im Nachhinein als gute Idee heraus...

Schlimmstes Ereignis?
Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Der Knöchel.

Schönstes Ereignis?
Disneyland, wie immer. Weihnachten war auch schön!

2011 war mit einem Wort?
Füllerjahr. (Irgendwie ist nicht viel passiert, aber das war auch schon recht angenehm. Ich fühle mich gut und das fast anhaltend. :))

Montag, 7. November 2011

Play the Ukulele!

Manchmal möchte ich Amanda Palmer für ihre Texte drücken. Bei dem Lied ist es mal wieder so weit. ;)



In letzter Zeit überlege ich auch verstärkt, ob ich nicht tatsächlich mal Ukulele spielen lernen soll. Die Idee ist schon länger da, aber mittlerweile informiere ich mich dann auch welche gut für Anfänger sind und welche rausgeschmissenes Geld sind. Ich hätt' ja gern was in pink... *hüstel*

Montag, 17. Oktober 2011

Die Gedanken sind frei ... und gefährlich

Heute habe ich mal wieder was gelernt. Man sollte nämlich aufpassen, was man so denkt.
Wenn man nämlich dir Treppen runtergeht und sich denkt "Hm, wenn ich mir jetzt ein Bein brechen würde, das wäre echt blöd. Vor allem, wie soll ich denn mit Krücken über den Campus kommen, mit den ganzen Stufen und alles... Ein Urlaubssemester kann man wegen sowas ja nicht nehmen." Dann hab ich mir ausgemalt, wie es wäre ein ganzes Semester zu verpassen, trete aus der Haustür auf die Metallfußmatte mit den losen Streben, knicke mit lautem KNACK um und mir schießen erstmal die Tränen in die Augen. Während ich noch da stehe und gegen meinen Kreislauf kämpfe, der spontan beschlossen hat mal total abzuschmieren, kommen die Kiffernachbarn von unten ganz relaxt vorbei und fragen immerhin ob sie mir die Tür aufhalten sollen....
Laufen ging nicht mehr wirklich gut, also zurück in den Flur humpeln, auf die Treppe setzen und erstmal telefonieren - kein Netz. Argh. Aufgestanden zur Tür gehumpelt, da ging es dann. Während ich dann auf meine Mutter gewartet habe, liefen die Kiffer noch zwei Mal vorbei und haben sich wohl gewundert was ich da mache.
Im Krankenhaus wurde dann geröngt, zum Glück ist nichts gebrochen, nur eine Zerrung. Mein Knöchel sieht aus als hätte mir jemand ein Hühnerei unter die Haut geschoben. Jetzt hab ich eine Schiene, Krücken und muss die nächsten 1-2 Tage mein Bein hochlagern und ruhig halten. Medikamente hab ich auch hier und am allerschlimmsten sind die Thrombosespritzen die ich mir selber geben muss und weswegen ich leicht panisch bin. >_<
Die Fußmatte ist jetzt übrigens im Müll, da wo sie hingehört. Und ich werde Ende der Woche rausfinden wie das mit dem Capus und den Krücken so ist...

Geht übrigens hoch bis fast zum Knie.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Neue Brille...?

Wir waren heute kurz mit der Schwiegermutter beim Optiker, denn sie braucht eine Brille und eine neue Lesebrille. Ich hab mich bei der Gelegenheit natürlich auch direkt mal umgesehen und tatsächlich ein hübsches Gestell gefunden. Das ist bei mir ja immer kritisch, für meine jetzige Brille habe ich auch alle Optiker im Umkreis abgeklappert und alles mögliche aufprobiert. Sah natürlich auch alles furchtbar aus...
Aber heute habe ich mich spontan ein bisschen verguckt. (Eigentlich wollte ich das Bild twittern, aber die Technik hat mich im Stich gelassen...)
Und? Was sagt ihr? Ich mag diesen Retrolook ja sehr gern. Echte Vintagebrillen sind ja immer so eine Sache, auch wenn ich bei Etsy einige hübsche gesehen habe. Natürlich kann man die vorher auch nicht aufprobieren.
Die Verkäuferin war so nett und hat mir die Artikelnummer aufgeschrieben, damit ich sie auch wieder finde, wenn ich sie nehmen würde, was ich wohl vorhabe. ;) Sie war eh ganz verkaufseifrig begeistert und strahlte mich an, als wir mit der anderen Brille fertig waren: "Und?? Machen wir mit Ihnen gleich weiter?" ...
Übrigens ist der Herr da rechts, also links - der da mit der Mütze halt - der Namenlose.

Montag, 19. September 2011

Tanz! Mein Leben, tanz!

Am Donnerstag waren die liebreizende Lady Saville et moi im Eisenlager um mal wieder das Tanzbein zu schwingen. Nachdem wir vor 2 Wochen im Pulp waren und die Musik da in beiden Hallen ziemlicher Mist war, waren dieses Mal wieder im Eisenlager.
Bis auf eine etwas ausufernde Electrophase (einiges mag ich ja, vor allem etwas ältere Sachen, aber manches geht mir dann doch auf die Nerven) war es auch sehr gut und ich konnte ausreichend viel tanzen. :D
Obwohl ich mich schon seit einer Weile nicht mehr mit der Szene identifizieren kann und eher so das Gefühl habe, ich hätte da schon alles gesehen und gehört und sie hätte mir nichts mehr zu bieten, kann ich mir doch nicht vorstellen mal in eine "normale" Disco zu gehen. Ich finde das Klima einfach angenehmer. Man hat immer genug zu sehen, weil es so viele skurrile Leute gibt und man ist nie derjenige der am albernsten tanzt. Ausdruckstänzer die nach jedem Lied anders aussehen, weil sie Accessoires an- und ablegen. Macarena-Gruppentanz und jegliche Form der Selbstdarstellung. Ich mag das. :D Abgesehen von ihrem doch immer etwas fragwürdigem Ruf, kenne ich die Szene auch immer nur als total gewaltfrei. Da sind zwei Typen beim Tanzen aneinander geraten und direkt war ein sehr nach 80er aussehender Gruftie zur Stelle und hat die beiden auseinander geschoben. Ich glaube das war auch schon das aufgeregteste was ich jemals wo mitbekommen habe.
Danach waren wir spontan noch bei McDonalds, wo wir viel Spaß mit der Maske aus meinem Happy Meal Karton hatten... xD

Vorbereitung. (Bitte nicht auf den Leoparden-Overkill achten, die Jacke war eigentlich nur fürs Auto gedacht.... Ich bin auch ganz zerzaust nach dem Tanzen. Argh.)

Roaar! Miau.

Aber die Augen selbst waren auch lustig. Eigentlich noch viel besser als die Maske! :D

Lady Saville, wenn sie sich sehr freut.



Ein bisschen was seriöses gibt es auch noch, nämlich mein Outfit. 

*glänglänz*


Kleid (<3): Yours / Shrug: Evans / Tights: Yours / Boots: Torrid
Ohne Shrug wäre es vielleicht besser, aber ich war nicht in Armzeiglaune.

P.S.: Wer richtig erkennt woher die Überschrift kommt, der kriegt einen Gummipunkt!

Dienstag, 3. Mai 2011

Kugelwilli!

Heute haben wir unser neues Auto bekommen. Eine kleine Spritztour haben wir dann heute Abend auch gemacht. Und in der Heckscheibe klebt jetzt ein Fangtasia Aufkleber, die Bilder hab ich allerdings vorher gemacht.
Übrigens könnten die gerne das Auto richtig sauber machen und nicht die Tropfen hinten dran lassen...



Ich maag es! <3 Vorne sieht man übrigens ein Stückchen vom Namenlosen (sein Nekromantix Tshirt um genau zu sein).

Edit: Ich muss morgen noch ein Foto von der Seite machen, damit man seine Kugelwilligkeit erkennen kann. :D

Edit 2: Er bekommt auch noch einen Imperiumsaufkleber. :D

Samstag, 30. April 2011

Neues Auto

Wir haben es getan, wir haben tatsächlich ein neues Auto gekauft!
Unser alter Mondeo wäre ja im November 18 geworden und hätte im September zum TÜV gemusst. Das wäre allerdings wahrscheinlich recht teuer geworden: Neues Radlager, neues Türschloss (Es scheint als hätte jemand in geistiger Umnachtung versucht unser Auto oder unser uraltes Radio zu klauen. Oder den Müll der drin rumliegt? Man weiß es nicht.), neues Irgendwas, dann rostet die Hinterachse langsam vor sich hin und auf den Motor ist nach der Kühler-Sache auch kein Verlass mehr. Gebrauchte Autos sind im Moment allerdings verhältnismäßig teuer (und wollen auch bald wieder repariert werden) und ich hatte, beim Umschauen, ja sehr schnell ein Auge auf den Kugelwilli (aka Chevrolet Spark) geworfen. Praktischerweise eine Tageszulassung und daher fast 3000€ günstiger. Der Namenlose hat mich ein paar Tage (gefühlte Wochen...) lang fast in den Wahnsinn getrieben mit seiner Unentschlossenheit und dann mit seiner Panik, dass wir bald am Hungertuch nagen, wenn wir ein neues Auto kaufen. Im Büro des Autoverkäufers dachte ich er würde ihm jeden Moment auf den Schreibtisch reihern...

Donnerstag können wir das Auto abholen, mit etwas Glück vielleicht sogar schon Dienstag oder Mittwoch. Ein bisschen traurig bin ich ja, dass wir unsere treue Klapperkiste abgeben müssen, immerhin war sie fast 10 Jahre lang sehr verlässlich. Jetzt wird sie wohl bald durch Rumänien fahren (der Verkäufer sagte etwas von Rumänen oder Zigeunern, das fand ich etwas befremdlich). Ich hoffe man ist dort nett zu ihm!

Ich kann jetzt allerdings jedem ganz cool sagen, dass wir einen Chevy fahren. Dass der nur ein kleines knubbeliges Autochen ist, weiß ja keiner. Obwohl, der Front nach würde man es auch nicht vermuten... :D



Fotos (mit coolem Fangtasia-Aufkleber) gibt es dann nächste Woche!

Montag, 30. August 2010

At last I am born

Zur Einstimmung auf das Thema gibt es erst mal Musik. Es tut mir fast Leid euch den Mann schon wieder um die Ohren zu hauen, aber ich kann ja nichts dafür, dass seine Texte immer so gut passen.



(Er heißt natürlich nicht John!)
 
Die Überlegung einen Post dieser Art zu machen, kam mir in den letzten Wochen häufiger. Oft natürlich bei entsprechender akustischer Untermalung. ;)
Ich muss sagen, in letzter Zeit geht es mir verhältnismäßig gut. Natürlich gibt es immer mal Phasen, in denen man nicht gut drauf ist, das kennt man und man gewöhnt sich mit der Zeit auch irgendwie daran. Sogar im Glücksbärchi-Land scheint nicht immer die Sonne.
Irgendwie ist es in den letzten Monaten doch irgendwie passiert, ich bin erwachsen geworden, oder zumindest meine Version vom Erwachsensein. Irgendwie, irgendwann habe ich einen Teil meiner ständigen Begleiter Unsicherheit und Angst hinter mir gelassen, die waren auf einmal weg. Oder naja nicht ganz weg, aber sie haben ein paar ihrer Kollegen in den Ruhestand geschickt und die anderen sind faul und haben keine Lust mehr mich die ganze Zeit zu verfolgen. Altersmüde vielleicht.
Mir geht es dabei natürlich wunderbar. Manchmal denke ich mir schon: "Und darum hast du dir jetzt solche Sorgen gemacht?" oder "Hey warum wolltest du mehr? Du kannst absolut zufrieden sein, mit dem was du hast!" Ein kleines rebellisches Stimmchen im Hinterkopf meldet sich dann zum Glück aber noch und wettert, dass ich sehr wohl mehr verdiene und nur nicht zu genügsam und abgestumpft werden soll. Das finde ich gut, ich hoffe es bleibt da und zetert weiter ab und an. Denn zu sehr Abfinden hieße auch, sich der Tretmühle des Lebens gänzlich zu ergeben und das wollte ich nie und habe es auch in Zukunft nicht vor.
Ich fühle mich langsam so, wie ich gedacht hätte, dass man sich in meinem Alter fühlen müsste nur besser und irgendwie jünger dabei. Schwer zu erklären, aber ich hatte immer ein bestimmtes Bild wie man mit Mitte (ok Ende) 20 sein müsste. Ich dachte man würde wissen was man will, man würde wissen was man tut und mit beiden Beinen im Leben stehen. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich habe die meiste Zeit keine Ahnung was ich tue, aber es funktioniert doch immer irgendwie. Ich habe keine Pläne für die Zukunft, ich weiß nicht, was ich nach dem Studium machen werde/kann/sollte, aber das macht mir keine Angst mehr. Ich bin sicher es wird weiter gehen, wenn nicht auf die eine, dann auf die andere Weise. Vielleicht geht auch 2012 die Welt unter, wer kann das schon wissen. ;)
Der Punkt ist, man kann studieren, arbeiten, eine Beziehung führen und sowas wie soziale Gefüge aufbauen (ein großes Thema für einen Einsiedler wie mich) ohne einen großen, in Stein gemeißelten Plan. In meinem Fall war und ist immer das Problem, dass ich nicht wusste was zu tun ist, aber meinte einen genauen Plan haben zu müssen und dann im Endeffekt meistens gar nichts getan habe, bis hin zur Totalverweigerung und man was hab ich mir dadurch verbaut. Ich konnte nicht, ich wollte nicht, also habe ich auch nicht. Witzigerweise habe ich die Kurve doch noch irgendwie gekriegt, auch wenn ich immer wieder mal drohe im Graben zu landen, um die Auto-Metapher mal weiter zu benutzen. Ich denke das wird auch noch so bleiben.
Ich glaube es ging mir noch nie so gut. Abgesehen von meiner Kindheit vielleicht. Natürlich werde ich keine einzige meiner depressiven Phasen vergessen, das sind Narben, die ich mit mir herum trage und die ich nie vergessen könnte, und ich weiß auch, dass sie mich irgendwann mal wieder einholen werden (ich tippe auf bald, entweder wenn das Semester los geht oder vorher beim Schreiben der Hausarbeit oder so, sollte ich mich da überfordert fühlen), aber es beherrscht mich nicht mehr so wie das mal der Fall war. Ich weiß wo ich stehe, ich weiß was ich kann (und nicht kann) und trotz all meiner Unzulänglichkeiten komme ich doch ganz gut klar. Was will ich mehr? :)


 ~
It’s remarkable what you can learn
Once you are born, born, born