Sonntag, 11. Mai 2014

OOTD: Rise like a phoenix

Ok, der Titel hat nicht so viel mit dem Outfit zu tun, aber immerhin war gestern der Eurovision Song Contest (mein höchster Feiertag im Jahr) und Conchita Wurst hat vollkommen verdient gewonnen. Conchita hatte ich ja schon damals ins Herz geschlossen, als sie gegen die grauenhaften Trackshittaz verloren hat und die dann für Österreich einen (ebenfalls verdienten) letzten Platz geholt haben. Dieses Jahr war Österreich schlauer und spätestens bei ihrem ersten Auftritt war dann auch klar, dass Conchita einfach gewinnen muss. Das Publikum in der Halle hatte wahrscheinlich genauso eine Gänsehaut wie ich und hat sie lautstark unterstützt. So ganz glauben, dass sie tatsächlich gewinnen würde, konnte ich nicht, dazu gab es im Vorfeld zu viele ekelhafte homo- und transphobe Kommentare und ich versteh einfach nicht, wie Menschen zu so einer beschissenen Meinung kommen und sich anmaßen, über andere zu richten. ABER weil eben doch ein bisschen Hoffnung besteht für die Welt und weil es doch kleine Schritte in die richtige Richtunge gibt und weil Conchita einfach so verdammt gut war und so charmant, charismatisch und generell toll ist, hat sie gewonnen und ich bin mehr als glücklich.
Meine Unterstützung habe ich dann in Form von Liebe in die Welt getragen. ;)
Es gab natürlich auch noch andere tolle Beiträge. Sehr verliebt war ich in die italienische Kandidatin Emma Marrone, die leider viel zu wenig Punkte bekommen hat, aber mit Abstand dafür das beste Outfit hatte. Griechenland und Frankreich haben mir auch sehr viel Spaß gemacht und Israel ist leider unverdient im Semifinale ausgeschieden. Polen hatte ebenfalls ein tolles Lied, aber ich wünschte sie hätten den ganzen sexistischen Brüstekram einfach weggelassen.
Nun aber genug der Vorrede und auf zu meinem Outfit von gestern. Dazu habe ich jetzt auch gar nicht mehr viel zu sagen.Die 90er kommen ja zurück und irgendwie finde ich das besser als ich sollte. Aber hey, wenn eins dabei solche coolen Outfits tragen kannst, dann ist das doch ein Grund zur Freude. ;)

Shirt: Asos Curve / Skirt H&M+ / Leggings: New Look Inspire / Shoes: Deichmann / Hat: C&A / Earrings: Claire's / Lipstick: MAC Punk Couture



Samstag, 3. Mai 2014

Busy fashion bee

Ich weiß, ich habe euch und mein Blog in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt und das tut mir auch mehr als leid. Eigentlich ärgert es mich sogar sehr, vor allem, dass auch die Fatty Challenge darunter leidet, aber ich hatte einfach keine Zeit und den Kopf voll mit sooo vielen anderen Dingen.

Wie ihr eventuell (wahrscheinlich?) mitbekommen habt, hatte ich mich ja entschieden Modedesign zu studieren und genau da liegt auch der Grund für die Funkstille hier - die Schule hat angefangen und ich habe viiiiieeeeel zu tun. Ich hoffe das wird sich alles noch ein bisschen einpendeln, aber ich war in den letzten Wochen so eingespannt und hatte ein bisschen Mühe die ganzen neuen Dinge, Menschen, Eindrücke und auch den vollen Zeitplan und das frühe Aufstehen zu verdauen. (Als Studentin und Langschläferin hat mich die Uni nur im Notfall mal vor 10 Uhr zu sehen bekommen, um morgens pünktlich an der Schule zu sein, falle ich jetzt bereits gegen 6 Uhr aus dem Bett.)

Mittlerweile habe ich mich in der Schule bereits etwas eingelebt und nur noch ab und an das Gefühl der totalen Überforderung. Fragt mich allerdings bitte nicht nach meinen Zeichnungen, die sind eher auf Grundschulniveau.... Abgesehen von meinem mickrigen Zeichentalent habe ich allerdings schon einiges gelernt und ein paar Fortschritte gemacht, was darin gipfelte, dass ich gerade dabei bin mir einen (sehr einfachen) Rock auf mein eigenes Maß zu nähen, den ich vorher von meinen Maßen berechnet, entworfen, gezeichnet, das Schnittmuster erstellt und dann auf Stoff gebracht und zu 90% bereits vernäht habe. Das klingt schwieriger als es ist, aber dafür, dass ich erst seit 6 Wochen auf der Schule bin, finde ich es schon ganz beachtlich.

Das heißt natürlich auch, dass wir ein ordentliches Pensum haben und ich auch zu Hause immer gut zu tun habe. Meine Sonntage gehen seitdem eigentlich immer komplett für Schulkram drauf, aber naja von nichts kommt nichts und es ist ja meistens auch interessant, spannend und macht Spaß, auch wenn ich oft fluche, weil manches nicht gleich so gut klappt, wie ich das gern hätte. Meine niedrige Frustrationsgrenze kommt mir da natürlich gern in die Quere. Überhaupt haben die ersten Wochen bei mir für einigen Stress und diverse kleinere und größere Panikattacken, Krisen und ein generelles Gefühl der Überforderung gesorgt. Das ist halt so, damit muss ich klar kommen. Bisher hat das auch sehr gut geklappt, ich verstehe mich mit den meisten in meiner Klasse gut und habe meist Spaß an dem was ich da tue. Besonders das Nähen mag ich, auch wenn ich da immer etwas chaotisch und verplant bin. Okay, das bin ich generell, aber da fällt es halt sehr auf.
Alles in allem bin ich aber ziemlich glücklich und zufrieden an der Schule und bin seeehr gespannt wie sich das alles weiter entwickeln wird. Es ist schon toll zu sehen, dass das was ich so schaffe am Ende dann tatsächlich funktioniert und sogar gut wird.

Es gibt an der Schule übrigens auch Exkursionen. So werden z.B. Stoffmessen in Paris oder Florenz besucht. Die nächste Exkursion ist jetzt im September. Es geht nach Paris zur Prèmiere Vision und ich würde wahnsinnig gern mitfahren, kann es mir allerdings nicht leisten, weil die Schule und alles was dazu gehört, so teuer ist. Wenn ihr mögt schaut doch mal auf meinem tumblr vorbei, vielleicht könnt/wollt ihr mir helfen, dass ich mir diesen Wunsch erfüllen kann. :)

Hier noch ein bisschen Picspam von meinem Instagram, eiiigentlich ist das fotografieren in der Schule zwar verboten (wie Essen/Trinken und Handys generell), aber dann könnte ich euch ja nichts zeigen. ;)

Das war in der Ausarbeitungszeit. Freitagnachmittag. Als alle schon nach Hause gegangen waren.  Wir modellieren Papierröcke, was ziemlich fummelig ist, allerdings sehr hilfreich um Schnitte zu verstehen.


Hausaufgaben am Küchentisch, weil ich noch keinen Schreibtisch habe. Und keinen Platz für einen Schreibtisch und meine Sachen. Ich hoffe wir können Ende des Jahre in eine größere Wohnung ziehen.


Stoff zuschneiden ist nicht gerade mein liebstes Hobby, vor allem ist meine Schere in der Mitte etwas stumpf. Empfehlungen für gute, nicht zu schwergängige Stoffscheren nehme ich gern entgegen. ;)

Sonntag, 30. März 2014

Fatty Challenge: Barbie

Diesen Monat habe ich irgendwie so überhaupt gar keine Zeit gehabt. Die Modeschule ging ja vor 2 Wochen los und hält mich auch schon ziemlich auf Trab. Ist alles noch neu und aufregend und ein bisschen einschüchternd, weil es viele neue Dinge zu lernen gibt und ich mir da meiner Fähigkeiten und meines Talents nicht sicher bin. Vor allem meine zeichnerisches Talent und meine generell Langsamkeit und Schusseligkeit finde ich sehr anstrengend.
Wie dem auch sei, heute hatte ich zwar viel zu tun, habe es aber auch noch geschafft zwischendrin Fotos zu machen. Bei DEM Thema musste es einfach sein.
Viel über das Outfit nachdenken konnte ich dann auch nicht, aber mein Kleiderschrank ließ  mich zum Glück meist nicht im Stich und so wurde ich dann Retro-Cocktailparty-Barbie (der leider die eleganten oberarmlangen weißen Abendhandschuhe fehlen, seufz).

Dress: H&M Inclusive / Earrings: Asos / Flats: Next



Freitag, 21. Februar 2014

Cut for Evans

Eigentlich bin ich schon eine gute Woche zu spät, die Kollektion gibt es ja nun schon einige Tage, aber nachdem mir die Sachen immer mehr gefallen, je öfter ich sie sehe, will ich die aktuelle neue Evans Kollektion doch kurz vorstellen.

Cut for Evans ist eine Kollektion die mit Designstudenten entwickelt wurde und erstaunlich trendy und mutig ist. Vor allem wenn eins in Betracht zieht, dass Evans in den letzten Jahren vermehrt auf eher schlichte Basicteile gesetzt hat und für mich teilweise schon etwas zu erwachsen daher kommt. (Ihr erinnert euch, ich bin die mit den rosa Haaren. ;)) Ich hatte mir immer noch mutige und ausgefallene Teile wie bei den beiden großartigen Beth Ditto Kollektionen gewünscht; da ist Cut wirklich ein großer Lichtblick.

Lustig ist allerdings, dass ich die Sachen auf den ersten Blick schon sehr cool fand, aber als "nichts für mich" abgehakt. Je mehr ich aber von den Sachen gesehen habe, also an Models und Bloggerinnen, desto mehr gefällt sie mir und mittlerweile würde ich mir auch die halbe Kollektion kaufen. Schaut mal hier beim Instagram und Facebook soo toll!
Bei Facebook spielten sich allerdings wahre Dramen ab, denn wie immer bei solchen Gelegenheiten, wo trendy/bunte/ausgefallene/kurze/figurbetonte/etc. Sachen für Dicke angeboten werden, gab es Stimmen, die meinten das könnten Dicke doch nicht tragen und es sei ja überhaupt nicht vorteilhaft etc. Allen ihr Recht auf ihre Meinung, aber ich finde es furchtbar arrogant anzunehmen, diese müsse allgemein gültig sein. Mode muss nicht zwangsläufig vorteilhaft sein, ich für meinen Teil trage lieber Kleidung die toll aussieht, als vorteilhaft.  Vor allem, was heißt denn vorteilhaft? Gemeint ist doch meist dünner und dafür gibt es von mir höchstens ein Augenrollen.

Lange Rede kurzer Sinn, hier kommt Cut.


Meine Leiblingsteile sind der Jumpsuit und die beiden Blusen mit passendem Rock und Hose. (Also fast die ganze Kollektion. xD)





 Wie gefällt euch die Kollektion? Ist was für euch dabei, oder sind euch die Muster zu wild? ;)

Mittwoch, 19. Februar 2014

Fatty Challenge: Jugend-/Subkultur



Eigentlich kam für mich bei dem Thema nur eine Subkultur bzw. Szene in Frage, in der ich selbst einige Jahre vebracht habe, also habe ich mich nochmal in was gruftiges geschmissen. Naja es sieht schon ziemlich anders aus, als ich früher ausgesehen habe, aber eins entwickelt sich ja auch weiter. Um euch das mal zu zeigen, habe ich ein bisschen in meinen alten Fotos gekramt, aber leider die besten Fotos nicht gefunden und ein Teil ist iiiiirgendwo auf Scieherungs-DVDs, aber ich denke ihr könnt euch ein Bild machen. Die Fotos sind ca. von 1999-2004.

(Klick für groß.)

 Tunic: Sheego /Skirt: H&M+ / Belt: Asos Curve / Boots & Necklace : Primark/ Fishnets: Evans / Lipstick: Mac Hautecore



Ich konnte mir zuerst gar nicht entscheiden, weil ich so viele Ideen hatte, aber dann wollte ich unbedingt das Oberteil tragen und der Rest kam irgendwie so dazu. Ganz wichtig natürlich die Boots. Damals hätte ich Docs getragen, aber mein letztes Paar ist irgendwie verschwunden. Das Outfit ist jetzt nicht wirklich super gothy, aber das war auch nicht meine Intention. Aus dem Alter bin ich raus. ;)
Wie ihr seht, habe ich auch eine neue Frisur, die bereits wieder nachblondiert werden will. Außerdem kämpfe ich noch mit dem Glätteisen - von wegen kurze Haare machen wenig Arbeit.

Freitag, 31. Januar 2014

Fatty Challenge - These boots are made for walkin'



Eiiigentlich sollte das mein Beitrag zum Januar-Thema der Fatty Challenge werden. Das Thema war "These boots are made for walkin'" und ich habe auch wirklich versucht Fotos zu machen, aber im Moment passiert halt einfach wahnsinnig viel und ich hatte ewig keine Zeit. Oder es war kein Fotograf da, oder beides. Dann sind natürlich auch noch alle drölf Fotos, auf denen die Boots gut zu sehen sind, verwackelt. Aber, weil ich so ungern von meinen Plänen abrücke, kommt der Post halt viel zu spät und unscharf. C'est la vie!
Ich trage hier viele meiner Lieblingssachen, vor allem meine heiß geliebte Plüschjacke (hoffentlich hängt sie euch noch nicht zum Hals raus, das ist schon der dritte Beitrag mit ihr...), von der ich hier in Bonzen Central immer Angst habe, dass irgendwer denkt sie wäre echt und mich farbbeutelt. D:

Jacket: Littlewoods / Bodysuit: Asos Curve / Skirt & Leggings: New Look Inspire / Boots: Primark / Necklace: Zara




Samstag, 25. Januar 2014

Curvy is sexy - Hallo Berlin!

Anlässlich der Fashion Week in Berlin, gab es dort auch zum zweiten Mal eine eigene Plus Size Messe, die Curvy is sexy und da ich auch eingeladen wurde, war ich dabei. Da ich es irgendwie vorher noch nie nach Berlin geschafft hatte (tragisch, ich sag es euch!), war ich natürlich umso glücklicher, dass es jetzt endlich klappen sollte.
Übernachtet habe ich dann in einem Hostel in Kreuzberg, das zwar eine super Lage hatte, aber auch ein bisschen den Charme einer Justizvollzugsanstalt. Glamourös ist anders.

 Sonderlich bequem war es auch nicht, aber dafür hat es halt auch nicht viel gekostet.

Mittwoch ging es dann nach dem Frühstück (auch wieder unglamourös) mit der Ubahn Richtung Curvy is sexy. Hat auch alles super geklappt, bis auf die Tatsache, dass ich das Gebäude nicht gefunden habe und mein Handyinternet und somit auch mein geliebtes GPS nicht gingen. Daher bin ich erstmal eine halbe Stunde durch Berlin geirrt. Hmpf, sage ich da nur. Hmpf.

Als ich es dann endlich gefunden hatte, hat mich absolut bezaubernde Steffi am Eingang eingesammelt (was sehr toll für mich alte Sozialphobikerin war <3) und dann ging es auch direkt los. Ich habe so viele Bloggerinnen getroffen und auch an den Ständen so viele nette Frauen kennen gelernt, es war großartig. Leider habe ich sicher auch wieder die Hälfte der Name vergessen, das waren einfach viel zu viele auf einmal. 

Dafür ist mir aber viel tolle Mode in Erinnerung geblieben. Ich habe ja Berichte gelesen, in denen kritisiert wurde, dass es immer noch ziemlich viel altbackene Zipfelsachen gab, allerdings muss ich gestehen, dass ich davon nichts gesehen habe. Irgendwie haben alle Stände an denen ich war zwar nicht immer mit jedem Teil meinen Geschmack getroffen, aber wenn ich das, was ich gesehen habe, mit dem Zustand von vor ein paar Jahren vergleiche, liegen dazwischen Welten.
Es gibt einige neue Kollektionen, neue Marken, etablierte Marken, die auf den deutschen Markt wollen und ich habe überall sehr viel Motiviation und ehrliches Engagement gesehen. Ich denke wir sind definitiv auf einem guten Weg.

Eines der ersten Stücke, in das ich mich verliebt habe, war dieses mitternachtblaue Samtkleid (ein Träumchen, wo ich doch Samt eh so liebe) und seht ihr diese Fellstola mit der Brosche? Meine innere Diva war direkt hin und weg.


Kunstleder, Nieten, Karos, mehr davon bitte!

Es gab auch "Prominenz", auch wenn ich ehrlich gesagt am meisten an Jorges Hose interessiert war. Pailletten = Liebe. Ich hätte allerdings auch gern Menschen, die meine Haare richten oder meine Paillettenhose 2cm nach unten zupfen, wenn da was verrutscht. Okay, meistens würde mich das nur nerven, aber spannend so etwas aus der Nähe zu sehen.

Meine Fotos der Modenschau sind leider alle nicht besonders gut, dabei hatten wir so einen tollen Platz.

Noch mehr Liebe für dieses Spitzeoberteil von Zizzi. Ein kleiner viktorianischer Kragen, Spitze, lange Ärmel. Hach!

Junarose hat meine nächste Herbstjacke mitgebracht. Eine Fransenlederjacke will ich schon EWIG haben, aber wie das halt so ist, im Plus Size Bereich, auf manche Dinge muss eins einfach lange oder vergeblich warten. In dem Fall gibt es allerdings anscheinend ein Happy End und ich bin zumindest innerlich ein bisschen auf der Stelle gehüpft, als ich sie am Stand entdeckt habe.

Einen mittelschweren Girlcrush hatte ich übrigens bei der singenden Hostess und ihrem Outfit.

Steffi und Isabell inklusive Photobomb von Lu. Isabell war übrigens auf derselben Schule, die ich besuchen möchte. Ist die Welt nicht klein? (Und seht euch ihren Blog an, falls ihr den noch nicht kennt. Ich liebe ihren Stil!<3)

Sekt gab's auch. :D

Nach der Messe ging es standesgemäß und endlich mit genug Glamour in der Stretchlimousine zur Bestseller Party. Dort gab es dann unglaublich tollen Kuchen (für Kuchen bin ich ja immer zu haben) und wir haben uns noch ein bisschen in den anstehenden Kollektionen umgesehen. Gegen 23 Uhr war ich aber schon wieder im Hostel, war doch ein anstrengender langer Tag und mein unbequemes non-Glamour Bett hatte mir nicht viel Schlaf gegönnt.

Am nächsten Tag habe ich dann noch mit Mitfangirl Lucie eine Touritour durch Berlin gemacht. (Es sollte endlich das Beamen erfunden werden, es kann nicht angehen, dass überall in Deutschland so wunderbaren Menschen verteilt sind und ich die alle nie sehen kann!)
Zufällig kam am Brandenburger Tor gerade ein (Hummer-)Shuttle für die Curvy is sexy vorbei, abends hatten wir "nur" die "normale" Stretchlimo. Am Ende bin ich dann doch im Forever 21 gelandet, der im Vergleich zu Antwerpen aber echt popeligund etwas lieblos aufgemacht ist. Dafür liefert der Dunkin' Donuts, für mich Grund genug doch wirklich irgendwann mal nach Berlin zu ziehen. ;)
Das waren zwei super aufregende und spannende Tage und ich hoffe sehr, dass ich zur nächsten Fashion Week und Curvy is sexy wieder in Berlin sein kann. Dann muss ich aber unbedingt mehr darauf achten, dass ich auch alle Stände besuche, zu denen ich wollte, also früher da sein oder besser gleich 2 Tage einplanen. Und dann denke ich auch öfter daran Fotos zu machen. Ähem.
Mein komplettes Outfit und noch ein paar mehr Impressionen könnt ihr hier sehen und auch bei Jenny.

Noch ein paar abschließende, eher ernste Worte zum Schluss: Es gab ebenfalls einige Aufregung dass einige der Kollektionen bei 38 anfingen. Einerseits kann ich natürlich die Reaktion "Was? 38 ist schon Plus Size? Aber das ist doch nicht dick!" verstehen.
Natürlich ist eine 38 kein Plus Size, aber nur weil eins Teile aus einer Plus Size Kollektion tragen kann, macht das die Person nicht selbst Plus Size/dick/irgendwas anderes schlimmes und überhaupt, sehe ich es natürlich generell nicht als etwas schlimmes an dick zu sein. Schlimmer finde ich es, dass Plus Size Kollektionen teilweise schon bei 52 aufhören, wie z.B. die neue Mango Kollektion Violeta zu der Bethany bereits einen sehr guten Beitrag verfasst hat. Standard ist da 54 und je nach Schnitt und Teil falle ich mit meinen Hüften da auch schon raus. Mein Wunsch für die Zukunft ist also weiterhin, dass es aktuelle Mode gibt, die nicht ein jahr zu spät kommt und verwässert und vorteilhaft angepasst wurde und dass die Obergrenze bis zu der eins überhaupt Mode bekommt nochmal ordentlich nach oben gesetzt wird. Aber hey, ich bin optimistisch und ich bin ja, wenn alles gut läuft, in 3 Jahren Designerin, notfalls mache ich das eben selbst. ;)